Brombeere

Brombeerblätter werden gesammelt von Mai – Juni und nach dem sammeln gleich getrocknet. Die Blätter sind bis zu 5 Jahre lagerfähig. Es ist ein stacheliger Strauch welcher häufig an Waldrändern wächst. Mittlerweile ist sie auch in vielen Gärten zu finden, wegen ihrer Früchte. Die Früchte reifen im August und sind schwarz.

 

Heilwirkung

adstringierend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, schleimlösend, tonisierend

 

Anwendungsgebiete

Durchfall, Ekzeme, Wundheilung, Mandelentzündung, Fieber, Mundschleimhautentzündung,
Magen- und Darmkatarrh, Sodbrennen, Blasenentzündung, Diabetes, Wassersucht (Wurzeln),
Weissfluss, Flechten, Hautausschläge, Hautunreinheiten,

 

Verwendung

Verwendet werden die Blätter als Tee oder Tinktur. Man kann auch die vitaminreichen Früchte essen.

 

Tee

Ein bis zwei Teelöffel Brombeerblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken ein bis drei Tassen täglich trinken.

Bei Durchfall: 2 Teelöffel Blätter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, nach 10 Minuten abseihen. Täglich mehrere Tassen zwischen den Mahlzeiten trinken.

Bei Magenbeschwerden: 20 g Brombeerblätter mit 10 g Kamillenblüten und 10 g Pfefferminzblättern mischen – 2 Teelöffel mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen – nach ca. 10 Minuten abseihen. Täglich 3 Tassen trinken.

 

Tinktur

Man übergießt Brombeerblätter in einem Schraubglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man 1 – 3 mal täglich 10 – 50 Tropfen ein.

 

Äußerliche Anwendung

Ca. 5 g Blätter mit 100 ml heißem Wasser übergießen und nach etwa 10 Minuten abseihen. Man nutzt die Flüssigkeit zum gurgeln oder als Umschläge.