Geissklee

Die Pflanze ist bis zu 1 Meter hoch, mit unpaarig gefiederten Blättern und schönen weißbläulichen Schmetterlingsblüten in dichten Trauben. Aus den Blüten entwickeln sich schotenartige Hülsen, die bräunliche, bohnenförmige Samen enthalten. Sie hat dicke Wurzeln, die einer Rübe ähneln. Aus dieser Wurzel treiben im Frühjahr Stengel mit Riefen aus. In Auwäldern und an Flussufern findet man die rosane Geissraute oft verwildert. In Gärten und auf Feldern wird sie heutzutage seltener angebaut als früher. Die Geissraute ist in Europa und Asien heimisch. Der Gattungsname der Geissraute weist auf die Milchbildung der Pflanze hin. Am besten bemerkt man die Wirkung der Pflanze, nach der Geburt, wenn die Milch nicht einschießen will. Die Blutzuckersenkung ist erst seit neuem bekannt. Daher wird Geisskraut auch bei der Diabetikerbehandlung eingesetzt.

 

Geschichtliches

 

Heilwirkung

antibiotisch, harntreibend, schweißtreibend,

 

Anwendungsgebiete

Fieber, Blasenentzündung, Diabetes, Milchbildung, Blutzuckersenkung, Bauchspeicheldrüse anregend, Verdauungsprobleme

 

Verwendung

Der Tee wird verwendet zur Milchbildung. Es wird meistens nur das blühende Kraut verwendet.

 

Tee

1 bis 2 Teelöffel übergossen mit einer Tasse kochendem Wasser, zehn Minuten ziehen lassen. Abseihen und in kleinen Schlucken trinken, ein bis drei Tassen täglich.

 

Nach sechs Wochen Dauerbehandlung sollte eine Pause eingelegt werden und vorübergehend ein anderer Tee getrunken werden mit gleicher Wirkung.