Heidelbeere

Der Name ist lateinischen Ursprungs wegen der Beerenfrucht. Die Heidelbeere kann getrocknet werden, sieht dann ähnlich aus wie kleine Rosinen. Wenn man im Sommer im Wald spazieren geht, hat man vielleicht das Glück auf größere Ansammlungen von Heidelbeeren zu stoßen. Sie ist ein kleiner, bis zu 50 cm hoher Halbstrauch mit kleinen eiförmigen Blättern. Im Mai und Juni blüht die Blaubeere und von Juli bis August trägt sie süße blaurote Beeren.

 

Geschichtliches

Die erste Verwendung geht auf das 12. Jahrhundert zurück (Hildegard von Bingen).

 

Heilwirkung

antibakteriell, entzündungswidrig

 

Anwendungsgebiete

Durchfall, Bauchtyphus, Probleme mit der Rachen- und Mundschleimhaut, Hautkrankheiten, Diabetes, Durchfall, Verdauungsstörungen bei Kindern

Verwendung

Die Beeren im trockenen Zustand kauen bei Mundkrankheiten. Es werden auch getrocknete Blätter bei Krankheiten verwendet.

 

Tee

Mit Beeren: 2 Esslöffel getrocknete Beeren zerkleinern und mit ¼ Liter kaltem Wasser ansetzen. 10 Minuten kochen lassen und dann abseihen. Oder Sie setzen die Beeren kalt an und lassen Sie etwa 2 Stunden ziehen. 2 Mal täglich eine Tasse Tee trinken, bis die Beschwerden abklingen.

Mit Blätter: 1 – 2 Teelöffel Blätter klein schneiden und mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen und danach abseihen. 1 Tasse Tee trinken oder zum spülen verwenden. ACHTUNG: die Dosierung genau einhalten und nicht länger als 2 – 3 Wochen einnehmen.

 

 

Bei Durchfall nur getrocknete Früchte verwenden! Frische Früchte können zu einer Verstärkung der Beschwerden führen.