Schöllkraut

Der Stängel ist verzweigt und abstehend behaart und trägt wechselständig angeordnete, im unteren Bereich des Stängels gefiederte Blätter. Die leuchtend gelben Blüten mit 4 Kornblättern und zahlreichen Staubblättern werfen die 2 Kelchblätter beim Aufblühen ab. Sie stehen in doldenartigen Blütenständen. Alle Teile der Pflanze enthalten einen gelben Milchsaft. Die Pflanze gibt es in Europa, Mittel- und Nordasien. Sie wächst an Mauern, Zäunen Wegrändern und auf Schuttplätzen.

 

Heilwirkung

krampflösend, schmerzlindernd, antibakteriell, beruhigend, fungizid, hautreizend, schweißtreibend, zellwachstumshemmend,

 

Anwendungsgebiete

Magen- / Darmbeschwerden, Warzen, Leber, Galle, Milzerkrankungen, Rheuma, Gicht, Allergien, Nesselsucht, Arteriosklerose, Ödeme, Augenentzündungen, Asthma, Krampfhusten, Menstruationsregelnd, Neuralgien, Akne, Flechten, Grind, Geschwüre, Ekzeme, Krätze, Schuppenflechte, Hühneraugen, Schwielen

Verwendung

Verwendet wird das Kraut und der gelbe Saft aus der Wurzel / dem Stengel.

 

Tee

Zwei Teelöffel Kraut werden mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten extrahiert, danach abgeseiht.

 

Äußerliche Anwendung

Volkstümlich wird der frische Milchsaft zur Behandlung von Warzen verwendet, durch auftupfen der Milch.