Stockrose

An einem aufrechten, rau behaarten Stängel sitzen lang gestielte 5- bis 7-lappige, filzig behaarte Blätter. Die dunkelroten bis hellrosa Blüten sitzen in endständigen, lockeren Trauben oder weiter unten in den Blattachseln. Eigentlich kommt die Pflanze aus dem Balkan und Süditalien. Hier vorzufinden in Gärten.

 

Heilwirkung

entzündungswidrig,erweichend, harntreibend, krampflösend,

 

Anwendungsgebiete

Appetitlosigkeit, Mund-Entzündungen, Rachen-Entzündungen, Halsentzündung, Stimmbandentzündung,Erkältung, Bronchitis, Husten, Fieber, Magenentzündung, Darmentzündung, Durchfall, Menstruations fördernd, Weißfluss, Ekzeme, Hautentzündungen, Wunden, Brandwunden (leichte), Geschwüre

 

Verwendung

Verwendet werden die Blüten, Blätter und Wurzeln. Als besonders wichtig wird ihr Schleim eingeschätzt, sie gilt also als einhüllende Schleimdroge.

 

Tee

Zwei Teelöffel der fein geschnittenen Blüten werden mit 250 ml Wasser übergossen und nach 10 Minuten abgeseiht. Der Tee wird mit Honig gesüßt.

 

Tinktur

 

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann man Stockrosen-Tee als Waschung oder Umschlag bei verschiedenen Hautproblemen einsetzen. Die Stockrose wirkt gleichzeitig erweichend und zusammenziehend. Dadurch kann sie Entzündungen lindern und die Wundheilung fördern. Als Sitzbad kann man die Stockrose gegen Weißfluss der Frauen verwenden