Verschiedenblättriger Gamander

Graufilzig behaarter Strauch mit kurz gestielten Blättern. Blätter eilanzettlich und gekerbt. Kornblätter orangerot, außen behaart und gekerbt.Oberlippe scheinbar fehlend. Ursprünglich stammt die Pflanze von den Kanarischen Inseln und Madeira. Sie wächst dort an trockenen, felsigen Hängen.

 

Heilwirkung

adstringierend, anregend, entzündungshemmend, harntreibend, tonisierend

 

Anwendungsgebiete

Bronchitis, Husten, Asthma, Appetitlosigkeit, Magenschwäche, Blähungen, Darmschwäche, Gallenschwäche, Gicht, Rheuma, Kopfschmerzen, Hautentzündungen, Langsam heilende Wunden

 

Verwendung

Verwendet werden die Blüten und Blätter.

 

Tee

Man übergießt ein bis zwei Teelöffel Gamander mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.

 

Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann man Gamander-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden behandeln.

 

Achtung! Nicht überdosieren! Eventuell könnte der überreichliche Gebrauch des Gamanders die Leber belasten.