Elizabeth Fort

Als Verteidigungsanlage gedacht wurde es außerhalb der Stadtmauern gebaut. Die Stadt wuchs dann um das Fort herum. Es war auch eine Militärkaserne, Gefängnis und Polizeistation. Seit 2014 ist das Gebäude für Touristen zugänglich, angeblich waren im Jahr 2015 ca. 36000 Besucher da. Elizabeth Fort wurde 1601 auf einem Hügel im Süden erbaut. Die Stadt hatte sich vorher auf die Burg Shandon und die Stadtmauern verlassen, nach der anglo – normannischen Zeit entwickelte sich die Artillerie und somit die Wirksamkeit des vorherigen Schutz. Die Festung wurde nach Königin Elizabeth I. benannt. Die erste Festung war aus Holz und Erde, erbaut von den Mitbürgern der Stadt. Der Bürgermeister und die Leute von Cork befürchteten, dass James I. die Festung gegen sie verwendet (Tudor – Eroberung von Irland), daher zerstörten sie diese 1603. Lord Mountjoy eroberte Cork zurück und erbaute die Festung neu. Der Bau fand auf dem Gelände einer bestehenden Kirche statt. Es war eine Kirche aus der Hiberno – Norman Periode, aus dem Hochmittelalter. In Dokumenten erscheint sie noch als „Heiliges Kreuz del Nord“. In dem damals neuen Fort ist die Kirche markiert worden. Es gab Rekonstruktionen des Gebäudes von 1624 bis 1626. Auch unter Cromwell im Jahre 1649 wurden Veränderungen durchgeführt und die Reste der Kirche entfernt. 1690 war Cork eine jakobitische Festung, während des Krieges in Irlandhielt das Fort der Belagerung stand. Artillerien auf den östlichen Mauern der Stadt wurden nach der roten Abtei gebracht. Die Wände des Forts wurden zerstört, die Stadt kapitulierte nach vier Tagen. Danach wurde die Festung nicht mehr zur Verteidigung genutzt, ab 1719 wurde sie als Kaserne benutzt. Ab 1817 wurde sie zum Gefängnis, mit Gefangenen die nach New South Wales oder in die britischen Kolonien gebracht wurden. Es waren meist weibliche Gefangene, bis 1837 blieb das Gebäude ein Sträflingslager. Im späten 19. Jahrhundert wurde es wieder militärisch genutzt als Basis für eine Artillerie, während des irischen Unabhängigkeitskrieges. Aufgegeben wurde es nach dem englisch – irischen Vertrag. Während des irischen Bürgerkrieges wurde die Festung im August 1922 verbrannt. Der Rest stammt aus dem Wiederaufbau. Die umgebauten Innengebäude wurden als Polizeistation genutzt.