Haus Woord

Das Haus wurde 1792 und 1795 im klassizistischen Stil in Bocholt erbaut, von Amtsrentmeister Josef von Raesfeld. 1827 wurde es an den Bocholter Textilfabrikanten Ludwig Schwartz verkauft. 1830 erwarb Schwartz auch den Grundbesitz und errichtet dort Spinnereien und Webereien. Vor dem Herrenhaus standen vier Statuen, sie wurden um 1700 für den Schlossgarten Ahaus angefertigt. 1986 wurden sie wieder an das Schloss verkauft, seit dem stehen vor Haus Woord Kopien der Standbilder. Von dem Areal, von Haus Woord, ist nicht mehr viel Firmengelände. Heute sind dort Geschäfte, Wohnhäuser und die Christuskirche. Die Schwartzstraße erinnert noch an die Firmengeschichte. Zurzeit werden die Remisen als Ladenlokale genutzt. Im 2. Weltkrieg wurde das Haus bis auf die Außenmauern zerstört. Bis 1949 wurde es wieder aufgebaut und steht heute unter Denkmalschutz. In den Räumen befinden sich Privatwohnungen und eine Rechtsanwaltskanzlei. Der Innenhof wird neu gestaltet von der Familie Schwartz in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern.