Münchhausen Museum

Bodenwerder

 

Beschreibung

 

Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, schon mehr als 200 Jahre tot, ist noch heute bekannt für seine (Lügen)Märchen. In der Schulenburg, ein Gebäude das zum ehemaligen Gutshof gehört, befindet sich das Münchhausen Museum. In dem Museum kann man die Stationen seines Lebens nacherleben, sieht man mehr als 700 Buchausgaben in 30 Sprachen. Unter dem Dachstuhl befindet sich die Zeitgeschichte von Bodenwerder.

 

August 2015

 

Bei Ansicht des Außengebäudes habe ich mich gefragt, wie all die Exponate, die ausgestellt sein sollten, dorthinein passen. Am Eingang wird man vom Baron auf einer Kanonenkugel begrüßt. Die Ausstellung ist auf insgesamt drei Etagen. In der untersten ist die Kasse, mit einem Infostand und Souvenirshop. An den Wänden sieht man Bilder der Stadt Bodenwerder und die Geschichte zur Stadt. Eine Standfigur des Barons, aus Metall, ziert den Innenraum. Vor Beginn der Führung wird ein Film gezeigt, über die Stadt und Geschichte zum Baron. Es ging mit einer Museumsführerin in die 1. Etage. Ein großer Raum, an den Wänden Bilder aus der Wohnung des Barons. An den Seiten stehen Exponate aus seinem Gutshaus, von ihm, seiner Schwester und seiner Ehefrau. In Schaukästen ist zu sehen, in welchen Sprachen Bücher erschienen sind, mit den Geschichten Münchhausens. Auch zu sehen gibt es das erste Buch, welches in Druck gegangen ist. Die Mitte ist ausgefüllt mit Stühlenfür größere Gruppenführungen. Von dem großen Raum aus, kann man durchs Fenster sehen, man hat dann einen wundervollen Ausblick auf seinem Grottenpavillon, wo die meisten seiner Geschichten entstanden, bei Jagdgesellschaften. Aus seinen Geschichten entstanden ist ein Hase mit zusätzliche vier Läufen auf dem Rücken, diesen erlegten Hasen findet man ausgestopft in einem der Schaukästen, sowie die Kugel, auf der er zurückgeflogen ist zu seinem Bataillon. Es gibt eine weitere Etage mit Ausstellungsstücken über die Gegend rund um Bodenwerder, welche ich nicht besucht habe.