St. Georgs Kapelle

Die Kapelle befindet sich neben dem Südfriedhof, von ihr ist nicht viel bekannt. Sie sieht nicht schön aus und ist verwittert. Kein Platz zum Verweilen, bis 1987, als die St. Georgs – Schützenbruderschaft Meschede beschloss, sich ihrer anzunehmen, es wurde eine Patenschaft übernommen. Die Kapelle stammt aus dem 18. Jahrhundert. Von außen sieht man auf den 5/8 Chorschluss und die flachgewölbten Fensterbögen, welches ein Renaissanceanbau erkennen lässt. Einer der sakralen Bauten die nach dem Dreißigjährigen Krieg gebaut wurden, mit einer Holzdecke. Über den Stifter der Kapelle ist nichts bekannt, aber über den früheren Eigentümer. Als frühere Eigentümer sind bekannt erstens der derzeitige Freiheitsvikar Kaplan und zweitens die Freiheit Meschede, laut einem Testament der Anna Maria Hesse aus dem Jahr 1719. In alten berichten wird sie häufig als „sub Langeloe“ erwähnt. Eventuell war an der Stelle der frühere Adelshof der Meschede unterm Langeloh gewesen. Heute ist diese Bezeichnung nicht mehr zutreffend. Die Statuen des St. Liberius und St. Godehardus stammen aus dem 19. Jahrhundert. Im Vorraum stehen die zwölf Apostel. Der Altar stammt aus dem Jahr 1735, er stand vermutlich früher an einer anderen Stelle als heute. Bei der Renovierung bekam die Kapelle neue bleiverglaste Fenster, welche jetzt St. Walburga, St. Georg, die hl. Maria und die Auferstehung Christi zeigen. Besonders wichtig ist der Name „St. Lucia“, welcher von einem Gehilfen eines Restaurators, im Altar, zutage befördert wurde. Kirchen und Kapellen wurden nicht selten der hl. Lucia geweiht, sie bestätigte ihren Glauben und die beredete Verteidigung ihres Glaubens durch ihr Martyrium als eines der letzten Opfer der Christenverfolgung.