Amrum

Die um 1200 erbaute St. Clemens Kirche in Nebel ist der Mittelpunkt des kirchlichen Lebens. Außer den Gottesdiensten finden im Sommer Abendfeiern mit Gästechor statt. Die bewegte Geschichte der Insulaner erkennt man auch auf dem Friedhof anhand der kunstvoll gestalteten Grabsteine.

Das Wattenmeer ist seit 2009 Weltnaturerbe, es erstreckt sich über den deutschen und niederländischen Teil, ein Teil davon gehört zu Amrum. Am Fähranleger gibt es die Möglichkeit mit einem Bus eine Rundfahrt über die Insel zu machen, wobei man viel sieht und die Sprache wird einem näher gebracht.

Das Museum für maritime und naturkundliche Themen „Maritur“, befindet sich in den Räumen eines ehemaligen Schwimmbades in Norddorf. Seit Herbst 2006 sind dort zwei Dauerausstellungen über das Leben im „Alten Amrum“ Zusätzlich gibt es wechselnde Ausstellungen.

Die Windmühle in Nebel ist noch voll funktionstüchtig und aus historischer Zeit. Sie wurde 1771 auf dem höchsten Geestrücken der Insel erbaut. Der Mahlbetrieb wurde 1963 eingestellt, auf Initiative des Inselpastors Pörksen wurde die Mühle bewahrt und zu einem Heimatmuseum umgestaltet.

Im Öömrang Hüs (historisches Friesenhaus) von 1736 sind Küche, Wohnstube und eine für besondere Anlässe gute Stube, der sogenannte Pesel zu besichtigen. Dieser wurde einst von der Küche aus beheizt, durch einen Beilegerofen, der sich an einer besonderen Fliesenwand des Hauses befindet. Der Pesel war zugleich Schlafraum.

Der Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Insel und einer der höchsten an der Deutschen Nordseeküste, er ist mit der Düne 66 Meter hoch. Seit 1875 ist er in Betrieb, während des Sommers ist er Vormittags für Besucher geöffnet. Vom Rundbalken hat man eine herrliche Aussicht über die Insel.

Erfahrungsbericht

 

Morgens früh aufstehen, frühstücken und ab um 8:00 Uhr in den Bus Richtung Dagebüll zur Fähre nach Amrum. Bis dahin war das Wetter noch gut, aber schon während der Fahrt mit der Fähre verdunkelte sich der Himmel. Auf Amrum angekommen fing es auch gleich an zu schütten, diesmal hatte ich aber einen Regenschirm dabei und ich wollte so oder so mit der Bimmelbahn quer über die Insel fahren. Juchu, fotografieren war irgendwie nicht möglich, Wasser an den Fensterscheiben. Aber die Inselrundfahrt war trotzdem toll, ich habe viel Wissen über die Insel mitbekommen und tolle Häuser, so wie den Strand gesehen. Irgendwie habe ich mir die Insel aber größer vorgestellt. In der Nähe des Fähranlegers hat mich die Bahn an einem Cafe dann wieder ausgespuckt , so habe ich dort erst mal eine heiße Schokolade genossen. Einige von uns meinten noch zum Sandstrand laufen zu müssen und kamen extrem durchnässt zurück. Das war mir der Kniepsand nicht wert. Langsam ging es dann Richtung Fähre, es hatte mal kurz aufgehört zu Regnen und es waren auch ein paar wenige Fotos möglich. Zwischendurch noch in ein paar Souvenirshops.