Bad Münstereifel

Als mittelalterliches Kleinod mit mächtiger Stadtmauer und schmucken Fachwerkhäusern präsentiert sich das Städtchen an der oberen Erft. Es geht auf eine Klostergründung der Abtei Prüm im Jahre 830 zurück. In der Stiftskirche ruhen die Gebeine des römischen Märtyrer – Ehepaares Chrysantus und Daria. Sehenswert sind neben der Stadtmauer mit ihren vier Toren und 18 Wehrtürmen, das gotische Rathaus aus dem Jahr 1476 und das 1659 von den Jesuiten gegründete St. – Michaels – Gymnasium. Die Burg hingegen wurde 1689 von den abziehenden französischen Truppen gebrandschatzt. Das Prädikat „Bad“ bekam die Stadt erst 1967.

 

Erfahrungsbericht

 

Zweimal habe ich diese Stadt bisher besucht. Das erste Mal mit einer Freundin, wir haben das Auto am Europaplatz abgestellt und sind direkt in die Fußgängerzone gegangen, entlang der Erft. Von dort aus kommt man zu dem alten Rathaus und zur evangelischen Kirche. Biegt man in die andere Straße, gibt es einen sehr steilen Weg hoch zur Burg. Auf der Burg gibt es ein schönes Restaurant, wo noch die alten Speisen hergerichtet werden. Wenn man an der alten Stadtmauer entlang läuft, sieht man noch viele alte Fachwerkhäuser. Früher war das berühmte Heino Cafe auch in der Altstadt, seit einigen Jahren ist es umgezogen ins Kurhaus. Etwas außerhalb der Stadt. Wenn man dort ist, sollte man auch unbedingt durch den Kurpark spazieren. Auch habe ich beim zweiten Mal meine Mutter diese schöne Stadt gezeigt. Sie war sehr begeistert, obwohl es zu anfangs noch heftig geregnet hatte.