Dresden

 

Die Stadt verzaubert mit seiner faszinierenden und spannenden Mischung aus Tradition und Moderne. Spaziert man durch die barocke Innenstadt mit der ehemaligen Residenz der Sachsen, hat man auch einen wunderschönen Blick auf die Elbe. Über die Jahrhunderte reihte sich ein Bauwerk an das andere über die Frauenkirche, das Residenzschloss, den Zwinger, die Semperoper , die Elbschlösser und die Hellerauer Gartenstadt. Die Sehenswürdigkeiten sind bekannt auf der ganzen Welt. Kurfürst August der Starke und weitere haben durch ihre Sammelleidenschaft einzigartige Museen geschaffen, wie das „Grüne Gewölbe“ oder die „Türckische Camer“.

 

Altmarkt

Ein rechteckiger Marktplatz, der den Kern der Stadtanlage gründet. Erste Erwähnung war 1370 als „circulus“, es wurden dort Märkte, Feste, Turniere und Spiele präsentiert. Der Altmarkt wurde durch wichtige geschichtliche Ereignisse zu einem gesellschaftlichen Zentrum. Er wurde bei den Bombenangriffen im 2. Weltkrieg völlig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte ab 1953, mit Wohn- und Geschäftshäusern auf historisierenden Formen. Heute sind die Bauten, welche an der Ost- und Westseite den Markt begrenzen, denkmalgeschützt. Bis 1969 entstand an der nördlichen Platzfront der Kulturpalast. 2012 ist ein Umbau des Gebäudes geplant. Der Festsaal soll zu einem reinen Konzertsaal werden. Der Altmarkt wird heute für saisonale Märkte und Veranstaltungen genutzt.

 

 

Altmarktcafé 

Eröffnet am 06. Mai 2012 neben dem Altmarktkeller. Es gibt zahlreiche Kaffee- und Espressospezialitäten und italienische Weine. Auch gibt es leckeren Kuchen der Konditorei Bierbaum, ein breitgefächertes Angebot an verführerischen Eisbechern und Canapés. Dies alles gibt es in einem italienischen Kaffeekultur Ambiente mit liebevollen Deckenmalereien.

 

 

Altmarktkeller 

Der erste Dresdner Markt, auch Altmarkt genannt, war um 1200 der Mittelpunkt von Dresden. Rund um ihn entstanden Bürgerhäuser. Das Giebelhaus Nummer 10, 1544 als Wohnhaus erbaut wurde es ab 1767 als zweigeschossiges Geschäft genutzt. Ab 1824 bis zum 2. Weltkrieg betrieben verschiedene Händler das Haus. Nach der Zerstörung wurde es 1956 neu gebaut. Im Untergeschoss entstand der Altmarktkeller, er wurde mit fast 700 Plätzen zu einem der größten gastronomischen Einrichtungen.  Am 01. März 2002 wurde der Altmarktkeller wieder eröffnet als sächsisch – böhmisches Bierhaus. Durch kunstvolle Wandmalerei wird ein Bogen zum alten Dresden gespannt. Es wurde die Zeit des Handels, der Zünfte und der Marketenderinnen aufgezeigt. Durch die Zeit der Jahrhundertwende, kam der Gedanke das Nachbarland Böhmen mit bei den Speisen und Getränken einfließen zu lassen.

 

Barockviertel

Es ist das Viertel um die Königstraße, eines der attraktivsten Stellen von Dresden. Die Königstraße ist heute Dresdens vornehmste Einkaufsadresse, sie entstand 1731 als eine der Hauptstraßen.

 

Frauenkirche

Die Kirche wurde weltweit zu einem Wahrzeichen für Toleranz und Frieden, nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg und anschließendem Wiederaufbau. Sie wurde zwischen 1726 und 1743 erbaut, die Kuppel (Steinerne Glocke“) war dabei eine der Krönungen der Stadtsilhouette. Nach dem Luftangriff am 13.02.1945 existierte die Frauenkirche noch ein Tag, brach dann zusammen, da der Sandstein die Hitze nicht ausgehalten hat. Nach der Wende begann der Wiederaufbau und endete 2005 mit der Weihe. Die Kirche kann besichtigt werden, ehrenamtliche Kirchenführer beantworten Fragen. Die Unterkirche dient aber dem Gebet du der Stille. 

 

Goldener Reiter

Seit 1736 befindet sich das Standbild vom König August den Starken auf dem Neustädter Markt. Es ist blattvergoldet und zeigt den Herrscher, wie er auf sein Königreich Polen zureitet.

 

Historische Altstadt

Das historische Zentrum Dresdens befindet sich am linken Elbufer, im Scheitel eines Flussbogens. Jahrhundertelang wurde sie von mächtigen Festungsmauern geschützt und entfaltet dahinter seine Pracht. Die Elbfront wird bestimmt von den Bauten aus Renaissance, Barock und 19. Jahrhundert. Von den Elbbrücken aus kann man dies genau sehen. Im 2. Weltkrieg wurde vieles zerstört und danach wieder im alten Stil aufgebaut.

 

Neumarkt

Es ist ein bekannter Platz in der Dresdner Innenstadt und wird schrittweise rekonstruiert, zu seiner einstigen prachtvollen Barockgestaltung. Erst seit 1548 gehört das Gebiet zu Dresden, in der Zeit der Renaissance entwickelte sich der Platz, mit besonders typischen Giebelhäusern. Ein Gesamtkunstwerk wurde es mit der fortschreitenden Bautätigkeit im Frühbarock. Schwer zerstört wurde das Gebiet im Siebenjährigen Krieg. Im Stil des Spätbarock wurde der Platz wieder schlichter aufgebaut. Danach wurde der Platz kaum verändert, aber Zeuge zahlreicher Auseinandersetzungen. Nach der Weihe (2005) der Frauenkirche erwachte der Neumarkt zu neuem Leben, es entstanden ehemalige Quartiere nach altem Muster.

 

Neustadt

Es sind die am rechten Ufer der Elbe gelegenen Stadtviertel. Seit 1403 haben sie das Stadtrecht, es hieß bis zum 18. Jahrhundert „Altendresden“ und blieb immer im Schatten der Residenz. 1685 brannte der eingemeindete Stadtteil aus und wurde dann neu errichtet als Neustadt. Der barocke Wiederaufbau hat reizvolle Straßen- und Platzensembles. Das Reiterdenkmal von König Friedrich August I., dem „Goldenen Reiter“, steht auf dem Neustädter Markt. Das Regierungsviertel schließt an die „Innere Neustadt“ an mit den monumentalen Bauten des sächsischen Finanzministeriums und der heutigen Staatskanzlei.

 

Pfundsmolkerei

1910 wurde die Molkerei (1880 gegründet von den Gebrüder Pfund) schon als schönster Milchladen der Welt gerühmt. Die Ausstattung besteht aus Majolikafliesen mit Motiven aus der Milchwirtschaft, Fabelwesen und floralen Elementen. Die handgemalten Darstellungen stammen aus der Steingutfabrik Villeroy & Boch.

 

 

Pulverturm 

Der Dresdner Pulverturm war 23 Meter hoch und hatte einen Durchmesser von 18 Metern. Die Mauern waren teilweise über 2 Meter dick. Er war Teil der Dresdner Befestigungsanlage und diente als Aufbewahrungsort des Schießpulvers. Als beweis liegen Pläne und Grundrisse aus den Jahren 1591 und 1592 vor. Der Baufortschritt wird 1594 anhand eines Holzschnitt gezeigt, auch ein Blitzeinschlag vom 1585 wurde wieder hergerichtet. 1744 wurden die Pulvervorräte in drei Türme an den Neustädter Wällen umgelagert werden. Dann wurde sie bis auf die noch heute vorhandenen Mauerreste abgerissen. Johann Christoph Knöffel erhielt das Land hinter der Frauenkirche auf Erlass des Königs geschenkt. Er errichtete zwei Gebäude, eins davon die Porzellanmanufaktur, beim Beschuss 1760  wurden beide Gebäude zerstört. Drei Jahre später erwarb der Sohn von August dem Starken, Friedrich August Reichsgraf von Cosel die Ruinen. Er erbaute das Coselpalais, so wie es auch heute aussieht. Historische Fragmente des Pulverturms befinden sich noch immer im Untergeschoss, auch ein Gewölbe des Knöffelschen Hauses aus dem 18. Jahrhundert. Im Frühjahr 2000 entstand dort das Restaurant „Pulverturm an der Frauenkirche. Dieses Restaurant zeichnet sich aus durch seine mittelalterliche Umgebung, mit den unterschiedlich ausgestatteten Gewölben. Die Speisen werden dargereicht von Marketenderinnen und Herren in Militär Livre. Zusätzlicher Schmankerl sind die Laienschauspieler, welche in Original Kostümen die ehemaligen Fürsten und Könige, sowie deren Frauen / Mätressen darstellen. An einigen Abenden wird auch Musik aus alter Zeit vorgetragen von richtigen Musikanten.

 

Residenzschloss

Einst das Machtzentrum der sächsischen Kurfürsten und Könige, im 14. Jahrhundert erstmals als Burganlage erwähnt, im 15. Jahrhundertentstand dann der vierflügelige Schlossbau. Nach einem Brand 1701 war das Schloss vernichtet und wurde von August dem Starken wieder errichtet. In den letzten zwei Monaten des 2. Weltkriegs brannte das Schloss bis auf die Grundmauern nieder, auch die kostbare Innenausstattung ging verloren. Der Wiederaufbau begann 1985 als Museumskomplex. Seit April 2004 ist das Kupferstich – Kabinett dort zu sehen, als erstes Museum. Das „Neue Grüne Gewölbe“ existiert dort seit September 2004, seit 2006 ist es wieder in seinen üblichen Räumen zu bewundern. Das Residenzschloss zeigt sich von außen im Neorenaissance Stil, der Schlosshof mit Sgraffito – Malerei im Stil der Renaissance. Einen wundervollen Überblick über die Altstadt hat man vom Hausmannsturm aus, welcher das ganze Ensemble überragt. Seit 2010 ist auch die Englische Treppe wieder begehrbar, sie wurde nach historischem Vorbild rekonstruiert. Im März 2010 wurde die Türckische Camer eröffnet mit zahlreicher Kleinodien. 2013 soll der Ausbau vom Schloss beendet werden.

 

Semperoper

Sie dient der Sächsischen Staatskapelle als Heimstätte und ist das bekannteste Opernhaus Deutschlands. Erbaut wurde sie zwischen 1838 und 1841, im August 1944 geschlossen wurde sie ein halbes Jahr später durch ein Luftangriff zerstört. Der Wiederaufbau dauerte bis im Jahr 1985, genau 40 Jahre nach der Zerstörung wurde sie geweiht und wieder eröffnet. Man verbindet mit ihr auch den Semperopernball, alljährlich im Januar.

 

Sophienkeller 

Auf dem Taschenberg befindet sich der sogenannte Taschenbergpalais im Zentrum der Altstadt. 1706 erbaut vom Zwingerbaumeister Pöppelmann, war das Palais ursprünglich gedacht als Mittelbau unter August dem Starken für seine Mätresse Reichsgräfin von Cosel. Durch die orientalische Einrichtung nannte man es auch „türkisches Haus“, die Seitenflügel kamen erst 1756 dazu. Gräfin von Cosel wurde verbannt, danach diente das Haus bis 1918 der königlichen Familie als Wohnpalais. Nach der völligen Zerstörung des Palais wurde es 1992 – 1996 wieder aufgebaut. Dabei fand man die Grundmauern des sogenannten „Einsiedelschen Haus“, diese Grundmauern sind erhalten geblieben. Der Name Sophienkeller kommt von der ehemaligen Sophienkirche. Der Eingang des Kellers wurde dem der Sophienkirche nachempfunden. Vor dem Eingang des Sophienkellers steht der „Cholerabrunnen“, als Dank, dass Dresden im 19. Jahrhundert von der Cholera verschont wurde. Die Ausgestaltung des Restaurants soll erinnern an den im Jahre 1730 militärischen Schauspiel im Zeithainer Lustlager. Es zeichnet sich aus durch seine mittelalterliche Umgebung, mit den unterschiedlich ausgestatteten Gewölben. Die Speisen werden dargereicht von Marketenderinnen und Herren in mittelalterlichen Trachten. Zusätzlicher Schmankerl sind die Laienschauspieler, welche in Original Kostümen die ehemaligen Fürsten und Könige, sowie deren Frauen / Mätressen darstellen. An einigen Abenden wird auch Musik aus alter Zeit vorgetragen von richtigen Musikanten.

 

Stallhof und Fürstenzug

Der Stallhof wurde im Mittelalter genutzt für ritterliche Spiele und Reitturniere, er gehört zum Residenzschloss. Heute wird er für kulturelle Zwecke genutzt. An der Außenseite befindet sich der Fürstenzug. Ein 101 Meter langes Wandbild stellt die Geschichte des Wettinischen Herrschergeschlechts Sachsens in Überlebensgröße dar. Nach langen Vorarbeiten wurde das Kunstwerk zwischen 1872 und 1876 zur 800 Jahrfeier des Wttinischen Fürstenhauses an der Außenwand angebracht. Als Schutz vor den Witterungsverhältnissen wurde das Werk zwischen 1904 und 1907 auf Meißner Porzellanfliesen übertragen, es wurden über 24 000 Fliesen benötigt.

 

Zwinger

Es ist das bedeutendste Bauwerk des Spätbarock, sein Kronentor ist ein Wahrzeichen der Stadt. Gebaut von 1710 bis 1728 als Orangerie und höfischer Festspielplatz, die detailreiche Pracht gewährt Einblicke in kurfürstliche Geschmäcker. Heute ist dort die Porzellansammlung, die Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer und der Mathematische – Physikalische Salon untergebracht. Im Hof gibt es großzügige Rosenanlagen, einen Springbrunnen und begehbare Galerien welche zum Flanieren einladen. Ab 2011 soll der Zwinger Kulisse für die Zwingerfestspiele sein.

Weihnachtsmarkt Dresden

14.12.2012

 

Der berühmte Weihnachtsmarkt in Dresden an der Altmarktgalerie. Wenn man mit der Straßenbahn ankommt, sieht man den großen Erzgebirgischen Holzbogen mit dem Pflaumentoffel und weiteren Holzfiguren. Auf der anderen Seite gibt es eine Treppe die man erklimmen kann. Von oben gibt es eine tolle Aussicht über den Weihnachtsmarkt. Man sieht dort sehr viele Stände mit Erzgebirgischen Holzwaren, Plauner Spitze, Stollen und den Pflaumentoffel nicht zu vergessen. Immerhin ist der Pflaumentoffel, das Wahrzeichen des Striezelmarkt. Von dort aus hat man auch einen tollen Blick auf die Frauenkirche. Hat man genug von der Kälte und eventuellen Feuchtigkeit kann man schnell in die Altmarktgalerie zum Aufwärmen oder man wärmt sich einfach mit dem wundervollen Glühwein oder der Feuerzangenbowle auf.

 

Erfahrungsberichte

 

01.05. und 02.05., 04.05. und 05.05., 07.05.2013

 

Am 01.05., über Leipzig (dort haben wir erst das Völkerschlachtdenkmal besichtigt), in Dresden angekommen, in der Pension „Zur Schanze“, mit meinen Eltern und einem Bekannten. Nach auspacken Freunde besucht, anschließend völlig erschossen auf dem Zimmer gelandet.

Am 02.05. ging es dann nach dem Frühstück mit der Straßenbahn zum Postplatz. Von dort zu Fuß Richtung Kulturpalast in die Schloßstrasse. Erst mal ein wenig Schloss betrachten und die ganzen schönen Hauswände. Weiter Richtung Verkehrsmuseum, entlang an der schönen neuerbauten Häusermeile. Dort wurde wirklich alles wieder schön hergestellt und diesmal durfte ich es mir ohne Regen betrachtet. Entlang am Jüdenhof, mit dem schönen Brunnen, zur Frauenkirche mit dem Luther Denkmal davor. Die Kirche wurde dann erst mal linksseitig umrundet zur QF Passage. Dort ist die Touristeninfo untergebracht und eine leckere Eisdiele. Vom Eis essen ging es runter zum Terrassenufer an die Elbe, linksseitig konnte man in die Gasse mit dem Fürstenzug schauen. Sehr bewundernswert, dass er noch immer so gut aussieht. An der Elbe hatte ein Dampfschiff angelegt, bereit zur Abfahrt. An der Elbe entlang ging es unter einer Brückt durch Richtung Hochschule für bildende Künste. Die komplette Futtermeile entlang, hoch zur Frauenkirche, links entlang gelaufen, an der Hochschule entlang, sowie der Frauenkirche. Lauter nette Pferdekutschen betrachtet und auch nicht das Coselpalais vergessen. Für uns gab es was zu essen im Dresden 1900. Ein historisch gehaltenes Restaurant, in Form einer Straßenbahn Haltestelle. In dem Restaurant steht auch ein altes Straßenbahnabteil. Tipp für die Herren: Einfach mal auf die Toilette gehen, viel Spaß dabei! Unsere beiden haben insgesamt 20 Minuten gebraucht und sind sehr strahlend wieder am Tisch gelandet. Vom Essen her auch sehr toll und lecker. Von dort ging es dann in die wundervolle Frauenkirche, dort auch nicht vergessen die Unterkirche zu besichtigen. Bisschen gruselig aber auch sehr schön. Raus aus diesem historischen Gemäuer über dem Neumarkt, entlang des Steigenberger Hotels, wo Friedrich August III. sein Denkmal hat, in die nächste weitere Futtermeile, die Weiße Gasse. Am Gänsedieb vorbei, rechts in An der Kreuzkirche, links steht das Neue Rathaus, rechts die Kreuzkirche. Die Herren sind dann auch rein in die Kirche, als sie rauskamen waren sie ganz erstaunt, dass sie von Innen so schlicht ist, aber von außen sehr viel her macht. Es ging rüber auf den Altmarkt, wo ein Frühlingsfest war. Dort gab es dann für mich eine Original Thüringer Bratwurst (Ein muss, wenn man im östlichen Deutschland ist). An den Ständen gab es auch viel zu sehen. Über die Altmarktgalerie ging es dann wieder zum Postplatz in unsere Straßenbahn. Der Tag wurde in unserer Pension mit einem leckeren Essen beendet. Der 03.05. lag ganz im Zeichen von Leipzig, bevor es am 04.05. in Dresden weiter ging. Erst haben wir uns aber alle ausgeruht, mittags bin ich dann mit Freundinnen in die Stadt und der Rest unserer Truppe ist mit Freunden in die Neustadt von Dresden ausgeflogen. Für mich ging es zu dritt zur Straßenbahn und mit der zum Altmarkt, um unser Geburtstagskind in Empfang zu nehmen. Zu viert dann auf Richtung Neumarkt in das Restaurant Kurfürstenschänke. Dort isst man fürstlich, zur Toilette geht es im goldenen Aufzug mit Spiegel. Aber wehe wenn man die Zeche nicht zahlt, dann wird man in der Nähe der Toiletten glatt in die Mauer eingesperrt! Von dort sind wir dann zu den schönen Pferdekutschen, rein in so ein Gefährt, welches uns dann durch die Altstadt von Dresden gezogen hat. Achtung: Die Preise dort sind unterschiedlich und auch die Fahrtstrecken. Raus aus dem Teil, ab Richtung Kathedrale, direkt am Schloss vorbei. Diese von Innen besichtigt und direkt am Zwinger, vor der Semperoper, wieder raus gekommen. Deshalb ging es auch in den Zwinger rein, einmal quer durch und zum Postplatz wieder raus. Ab zum Eierschecke essen Richtung Altmarkt in das Cafe Central. Lecker war das. Weiter über die Altmarktgalerie zum Irish Pub „Shamrock“ der aber leider wegen Überfüllung geschlossen war, die hatten an dem Abend Live Musik, was wir nicht wussten. Also in den nächsten Irish Pub „The Dubliner“, super Stimmung, nette Bedienung, lecker essen. So mag ich feiern. Mit der Straßenbahn zurück und nur noch ins Bett gefallen. Der 05.05. stand ganz im Zeichen der Kleingärtner von Dresden. Wir haben bei unseren Freunden im Garten, mit noch mehr Freunde, gegrillt. Mit unserem Bekannten bin ich dann abends noch zum Trichtertrinken in die Stadt gefahren. Sorgesehen war eigentlich der Sophienkeller, aber da war schon geschlossene Gesellschaft, also bin ich auch zum ersten Mal zu dem Vergnügen gekommen, in den Pulverturm hinunter zu steigen. Ein sehr uriges Gewölbe, die Frau von August dem Starken war auch dort, so wie zwei Musikanten der alten Minne. Die Bediensteten haben uns in feinstem Mittelalterdress begrüßt, so was muss man einfach mal erlebt haben. Zum Abschluss des Essens gab es dann das Trichtertrinken und ich will nicht zu viel verraten, einfach ausprobieren, es ist sehr lustig. Der 06.05. führte uns dann nach Schloss Pillnitz und zur Festung Königstein. Am 07.05. ging es noch zu einer kleinen Rundreise nach Dresden, mit alle 4 Personen zum Postplatz. Von dort zum Zwinger, was den Herren sehr gut gefallen hat. Durch ihn hindurch Richtung Semperoper, zur Kathedrale, die auch wieder von Innen in Augenschein genommen wurde. Weiter Richtung Schloss, ab in den Stallhof, der nach dem letzten Brand sehr toll wieder aufgebaut wurde. Im eigentlichen Schlosshof, geht es heute nur noch zu unterschiedlichen Museen, der Innenhof ist mittlerweile auch überdacht. Langsam ging es dann zur Altmarktgalerie und dann zum Postplatz. Wir durften nachmittags dann unsere Koffer wieder packen, im Anschluss gab es noch Eierschecke bei unseren Freunden und Abends ein schnelles ins Bett gehen. Die Abreise erfolgte dann am 08.05., mit schwerem herzen, über die schöne Stadt Moritzburg.

 

31.05.2012

 

Während meines Urlaubs im Osten durfte ich dann auch einen Tag in Dresden verbringen, mit netten Freunden. Wir haben uns am Bahnhof Mitte getroffen und sind mit der Straßenbahn zur Altmarktgalerie. Dort gibt es einen Halloren und Dr. Quendt Fabrikverkauf, der erst mal unsicher gemacht wurde. Weiter ging es zur Centrum Galerie, lecker in der Nordsee Fisch essen. Was dann kam, hat mich ordentlich zum lachen gebracht. Wir sind noch durch die Galerie gelaufen und dort gab es eine Männerabgabe! Ein Raum mit vier Kickertische, zwei Automaten für Getränke (ohne Alkohol) und was zum knabbern, Sitzkissen (Fatboy) und einen großen LCD Fernseher. Da hat man(n) dann auch was vom einkaufen mit der Frau. Einfach abgeben und Frau kann mit der Kreditkarte ihres Mannes die Geschäfte unsicher machen, grins. Das Centrum ist gar nicht mal so schlecht geworden, obwohl ich mich dort nicht häufig aufhalten würde. Weiter ging es Richtung Altstadt, einige Fotos im Regen machen. Hinter dem Kulturpalast vorbei, wo es schöne neue Gebäude gibt. Richtig auf alt getrimmt, ab zur Frauenkirche. Herr Luther steht immer noch brav davor und bewacht sie. Kirche umrundet und wieder die feinen Pferdekutschen gesichtet. Schade, dass es am regnen war, sonst hätte ich gern eine Fahrt damit gemacht. Entlang des Coselpalais ging es wieder Richtung Kulturpalast, dabei bin ich dann noch Friedrich August II. begegnet vor dem Steigenberger Hotel. Angekommen an der Straßenbahn ging es zu meinen Freunden und ich habe meine Füße endlich mal etwas hochlegen können, bevor es abends wieder nach Leipzig ging.

Zoo Dresden

 

Adresse:

Tiergartenstraße 1

01219 Dresden

http://www.zoo-dresden.de

 

Öffnungszeiten:

Sommer 8.30 bis 18.30 Uhr

Winter 8.30 bis 16.30 Uhr

 

Preise:

Erwachsene               8 Euro

Kinder 3 bis 16 Jahre         4 Euro

Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte     6 Euro

1 Begleitperson pro Schwerbehinderte Person mit eingetragenem frei

 

Tiere (alphabetische Reihenfolge) u.a.:

Afrikanischer Steppenelefant, Asiatischer Elefant, Borneo Flußschildkröte, Chinesischer Riesensalamander, Faultier, Grauhals Kronenkranich, Humboldtpinguin, Hyazinthara, Kaiserskorpion, Katta, Leistenkrokodil, Marabu, Nachtmull, Netzpython, Orang Utan, Polarfuchs, Rosa Pelikan, Rotbüffel, Roter Piranha, Schabrackentepir, Seychellen Riesenschildkröte, Vogelspinne, Westafrikanische Landkrabbe, Zipfelfrosch, Zitteraal

 

Erfahrungsbericht

 

Familienausflug in den Zoo Dresden. Mit meiner Freundin, ihrer Schwester und deren 6 Monate alten Sohn ging es ganz viele Tiere gucken. Der Zoo ist zwar nicht gerade riesig und auch nicht alle Tiere haben den Platz, den sie eigentlich benötigen, aber sauber war es dort. Es gab genug Möglichkeiten um Pausen zu machen, sich was zu Essen/Trinken zu kaufen oder die Sachen, die man selber mitgebracht hat zu verzehren. Teilweise war es etwas problematisch mit dem Kinderwagen, aber wir haben unsere Lösungen gefunden. Es hat viel Spaß gemacht, die Tiere zu sehen, welche auch gut gepflegt aussahen. Es war ein Rundweg ausgeschildert und vorne an der Kasse bekam man einen Zoo Plan. Ehrlich gesagt, ohne Zoo Plan entdeckt man nicht alle Tiere, da der Rundweg nicht immer bestens war und zu allen Tieren führte. Das Wetter war für den Zoobesuch erst gar nicht so toll, angekommen am Zoo war es dann richtig super mit viel Sonne. Zuletzt haben wir noch den kleinen Souvenirshop unsicher gemacht.