Eisleben

Ich bin gegen 18:00 Uhr, am 02.06., mit Susanne und Richard am Hotel angekommen, habe ich erst mein Zimmer bezogen und was soll ich sagen, klein aber urgemütlich. Das ganze Hotel war einfach nur toll und man konnte noch immer sehen, dass es früher ein Schloss war. Raus aus dem Hotel ging es hoch Richtung Katharinenstift. Neben dem Stift ist eine Pizzeria in der wir erst mal was gegessen haben. Es war sehr lecker. Danach wollten wir rüber in den Hof des Stifts. Vorher begegnet und Toni Geiling und wir sind noch ins Gespräch gekommen. Gemeinsam ging es rein, dort trafen wir dann Kaspar Domke und haben uns auch noch mit ihm eine Zeitlang unterhalten. Dann haben wir unsere Plätze eingenommen, die wir frei auswählen konnten und gewartet, dass die 1. Irische Folk Nacht in dem Städtchen endlich beginnt. Celarda haben den Opener gegeben, mit selbstgeschriebener keltisch angehauchter Musik. Es waren am Anfang sehr viele Balladen, ziemlich traurig, aber in ihrer Art und Weise schön. Die letzten zwei Stücke der Band wurden dann endlich flott, aber das hat dann auch nichts mehr genutzt. Während die Band am spielen war, haben uns auch noch Michael Proschek und Nico Schneider begrüßt. Es wurde die zweite Band des Abends angekündigt und der schnelle Umbau begann für die Band Dizzy Spell. Es ging endlich los mit Schunkeln und klatschen, man hat sofort die Veränderung gemerkt. Die Moderationen der Lieder waren lustiger, die Musik schneller und es gab auch bekannte Lieder. Bei denen man mitsingen konnte. Leider war die Band dann auch schnell wieder von der Bühne und machten Platz für die Seldom Sober Company. Wieder ein kurzer Umbau, bis die band endlich auf der Bühne stand. Wie immer fing das erste Lied mit einem Dudelsackstück an. Schwupps, war das Publikum definitiv in Irland gelandet. Bei den nächsten Liedern wurde geschunkelt, gesungen, gelacht, geklatscht, getanzt und mit den Füßen gestampft. Es war einfach nur noch toll. Jede Moderation brachte die Menschen zum Lachen, keinen hielt es auf den Sitzen. Nach einiger Zeit sollte es schon wieder vorbei sein, womit keiner einverstanden war und so wie es sich gehört haben dann alle drei Bands noch zwei Lieder gemeinsam gespielt und bevor das Publikum lauthals nach Zugaben verlangen konnte und damit die Nachbarschaft wieder wachhalten würde, gab es einen weiteren Song von allen zusammen. Danach war dann endgültig Schluss. Wir haben noch kurz mit Michael und Toni gesprochen und sind dann Richtung Hotel. Dort bin ich dann eingekehrt, Susanne und Richard sind dann nach Leipzig gefahren. Nach einiger Zeit bin ich dann eingeschlafen. Bevor ich das Hotel verlassen habe, habe ich mir noch die Stadt angesehen, immerhin ist Martin Luther dort geboren und gestorben. Viele Stellen erinnern daran, es gibt auch das besagte Katharinenstift. Zum Hotel zurück, zu Fuß zum Bahnhof. Eigentlich sollte der Fußweg 15 Minuten dauern, aber da es die ganze Zeit Berg auf ging habe ich mit dem Koffer 30 Minuten gebraucht. Am Bahnhof habe ich auf ein Kaffee gehofft und Frühstück, aber die Bäckerei hatte nur von Montag bis Freitag geöffnet. Somit etwas zu trinken aus dem Automaten und auf den Zug heimwärts gewartet.