Föhr

Die Inselbewohner von Föhr sind bekannt für ihre eigene Mundart, aber auch der typisch friesische Baustil gehört zum Alltagsbild der Insel. Eins der schönsten Dörfer ist der Ort Nieblum im Süden, dieses nicht nur durch den Friesendom „St. Johannis“, welcher seit dem 13. Jahrhundert die Insel überragt. Der Ort Süderende ganz im Westen wurde über Generationen von Seefahrern geprägt, wo noch heute schmuckvolle Friesenhäuser bestaunt werden können. Der spitze Giebel über der Eingangstür ist typisch für die kleinen Häuser, damit sollte verhindert werden, dass brennendes Reet vor die Eingangstür fällt, so dass die Bewohner bei einem Brand raus können. Das älteste Friesenhaus steht in der Stadt Wyk. Es wurde 1617 in Alkersum gebaut, dort 1927 abgetragen und originalgetreu auf dem Gelände des Friesen – Museums wieder errichtet. Schon am Eingang des Museums ist ein mächtiger Blauwalkieferknochen zu sehen. Ein Highlight ist die Walfang- und Seefahrtsabteilung. Auch Föhrer – Trachten sind zu sehen. Eine 300 Quadratmeter große Erlebnisausstellung gibt es im Nationalpark Haus Föhr zu sehen. Hier sieht man die vielfältigen Wunder der vier Jahreszeiten im Wattenmeer und es gibt in Aquarien viele interessante Meeresbewohner.



Erfahrungsbericht

 

Mittags dann rauf auf die Fähre und ab nach Föhr. Ui, eine schaukelige Überfahrt, der Wind frischte auf, am Schiffsanleger angekommen ging es zu dem Bus, der mich über die Insel kutschieren sollte, da es wieder angefangen hat, heftig zu regnen und diesmal sollte es nicht aufhören, sondern noch schlimmer werden. Somit ab über die Insel, feine alte, reetgedeckte Häuser gesehen und angehalten an einer schönen alten Kirche. Brr, bin ich froh, dass ich warme Klamotten in den Koffer gepackt habe. Rein in den Bus und ausgespuckt hat er uns in der Nähe der Touristeninfo. Ab dort rein, zumindest war es dort trocken, wenn schon nicht warm. Von dort konnte man den Fähranleger beobachten. Die Insel ist größer als Amrum und viel schöner. Irgendwie mag ich auch das urige Flair der Insel. Bei dem durchsuchen des Ladens fand ich eingetütete Schafskötel, frisch vom Deich. Sehr lustige Angelegenheit, es waren Lakritze und sie waren gekauft. Endlich war auch die Fähre da, ab durch Wind und Wetter rauf auf das Ding. Fein Schiff schaukeln Richtung Dagebüll.