Halle

Weihnachtsmarkt 

12.12.2012

 

Am Marktplatz angekommen mit der Straßenbahn, ist man schon mitten im Weihnachtsmarkt In Fahrtrichtung rechtsseitig findet man Glühweinstände, sehr viel zu essen, Erzgebirgische Holzarbeiten, Plauner Spitze und was sonst noch alles für einen Erwachsenen dazu gehört. Linksseitig habe ich mich selber leicht gewundert, gab es dort doch ganz normale Stände, die es auch auf dem Wochenmarkt gibt. Am Ende, Richtung Kirche findet man dann das Kinderparadies. Verschieden Märchen sind ausgestellt und ein Krippenhaus ist dort zu finden. Im Krippenhaus gibt es täglich unterschiedliches Programm für Kinder, daneben stehen zu bestimmten Zeiten die Rentiere aus Halle, Rudi und Finni. Man kann sie streicheln und füttern. Weiter runter ist dann ein wenig Lappland aufgebaut. Man kann dort Infos bekommen, lecker essen und trinken. Mir gefällt der Weihnachtsmarkt und ich komme gern noch öfter wieder.

 

 

Erfahrungsbericht

Mein zweiter Besuch in Halle, war an einem Abend und es ging zu meiner ersten Irish trad. Session und was soll ich sagen …

Ich wurde von meiner Freundin Susanne in Leipzig bei meiner Freundin Betty abgeholt, zu zweit ging es mit dem Auto quer durch die Stadt Richtung Autobahn Halle. In Halle gab es eine Fahrt durch die Stadt entlang der Oper zum Kaffeeschuppen (Pub). Wir durften noch ein kleines Stück zu Fuß laufen, aber direkt am Eingang konnten wir schon die Musik hören. Entlang der netten Damen und Herren ging es dann erst Nase Pudern, was muss, das muss. Danach haben wir uns in der Nähe des Eingangs an die Theke gesetzt, wir konnten die Musik hören aber die Musiker leider nicht sehen. Michael (von der Band Seldom Sober Company) kam zu uns an die Theke und hat uns begrüßt. Mittlerweile war auf der Straße ganz viel los. Krankenwagen, Notarzt und ganz viel Feuerwehr, leider konnte keiner herausfinden was passiert ist. Michael ging dann wieder Gitarre spielen. Wir haben fleißig weiter der Musik gelauscht und uns mit den Menschen neben uns unterhalten. Irgendwann erschien noch mal Michael und hat kurz mit Susanne gesprochen. Langsam leerte sich der Pub und wir konnten vorrücken zum anderen Ende der Theke, wo man die Musiker auch sehen konnte. Nico (von der Band Seldom Sober Company) hat uns bemerkt und gegrüßt, genauso Alan Doherty. Hmmm, scheint nicht oft vorzukommen, dass ein Westmensch nach Halle fährt um eine Session zu erleben, grins. Jan Oelmann (von der Band Dizzy Spell) war auch dort, ihn habe ich an dem Abend das erste Mal spielen gehört. Insgesamt waren an dem Abend 7 Geigenspieler, 2 Bodhranspieler, 3 Flötenspieler, ein Banjospieler, ein Gitarrist und ein Kontrabassspieler dort. Ziemlich viele geigen, aber irgendwie hörte es sich aber auch gut an, weil nicht immer alle gleichzeitig gespielt haben. Die Liedauswahl bestand aus sehr vielen langsamen Liedern, aber es wurde auch ein Mal gesungen (Jolly Baggerman), so dass ich Nicos schöne Stimme hören durfte. Alles in allem bin ich noch immer glücklich diesen Abend erleben zu können. Und wenn ich könnte, wie ich wollte, wäre ich definitiv öfter da. Unbedingt weiter machen …..

Gegen 24 Uhr ging es dann wieder zurück nach Leipzig, mit vielen schönen, neuen Eindrücken!

Während meines Besuchs in Leipzig, ging es für ein Tag nach Halle Eigentlich war der Bergzoo geplant, nur das Wetter wollte nicht mit machen. Es wollte einfach nicht aufhören mit dem Regen. Also alternativ Programm: Es ging zu Deutschlands ältester Schokoladenfabrik Halloren. Dort gibt es einen Werksverkauf, ein Museum und Cafe. Wir haben erst mal geschaut, was es da so beim Werksverkauf gibt, aber noch nicht eingekauft. Museumsbesichtigung war erst Mal angesagt. Dort konnte man dann erfahren, wie früher die Schokolade nach Deutschland kam und wie sie damals verarbeitet wurde.  Das alte Büro stand da auch noch rum. Man konnte dann durch Glas sehen, wie heute die Fabrik funktioniert, aber irgendwie war gerade nicht so viel los. An einer anderen Stelle konnte man dann Gebäude (teilweise Halle Innenstadt, Kirche) aus Schokolade bewundern. Es gab auch ein komplettes Schokoladenzimmer. Irgendjemand in der Firma meinte auch, man müsste Frau zum fressen gern haben und hat an einer weiblichen Figur ein Schokoladenkorsett angepasst. Nach dem Museumsbesuch ging es dann erst mal ins Cafe, was trinken und etwas stärken. Dann war der Werksverkauf dran, ui, so was ist gefährlich, aber es hat auch Spaß gemacht. Von der Fabrik aus sind wir mit der Straßenbahn zum Marktplatz, da hätte ich ja gerne mehr von gesehen, aber es regnete immer noch und somit habe ich nur kurz ein paar Fotos von Halles zentralem Platz, mit den fünf Türmen: dem Roten Turm, den Hausmannstürmen, der Blauen Spitze und dem Händel-Denkmal gemacht. Außerdem gab es da noch weiteres zu sehen, wie den Markt an sich, aber bei dem Wetter macht so etwas kein Spaß. Also ins nächste Kaufhaus und stöbern. Ich und die Mutter meiner Freundin wollten eigentlich auch noch in die Kirche am Marktplatz/, aber dummerweise kamen wir 5 Minuten zu spät und sie war schon verschlossen. Also mit der Straßenbahn zum Bahnhof und dann mit dem Zug nach Leipzig.