Hirschberg

Der Ort Hirschberg wird von Fachwerkhäusern geprägt, teilweise mit Hausinschrift. Wichtig ist die Christophoruskirche mit dem Chorraum und den ersten Gewölbejoch aus dem 14. Jahrhundert. 1708 wurde das Südportal errichtet. Nach einem 1956 fast kompletten Abbruch wurde eine größere Kirche mit Südturm eingeweiht. Der Tabernakelaltar ist aus dem 18. Jahrhundert. Die äußere Form des Pfarrhauses ist bis heute erhalten, das große Deelentor trägt eine lateinische Inschrift. Das ehemalige Schloss wurde umgebaut zu einem Marstall (Pferdestall). Erhalten geblieben vom Schloss ist das Tor mit den Jagdfiguren. In einem Waldstück liegt das Kohlenmeilergelände mit Schaumeiler, Köhlerhütte und Informationstafel. Ein wichtiges Thema in Hirschberg ist die Hexenverfolgung. Insgesamt fanden drei Verfolgungen statt. Im Jahre 1595 wurden mehrere Menschen wegen Hexerei hingerichtet. 1616 bis 1617 wurden 13 Personen angeklagt von dem berüchtigten Hexenrichter Dr. Heinrich von Schultheiß. 12 Menschen fanden den Hexentod von 1628 bis 1629. 1986 wurde ein Gedenkkreuz errichtet, für die gefolterten Frauen und Männer, an der ehemaligen Hinrichtungsstätte mit Texttafeln an der Straße Christoffelsberg, am Ortsrand in einem Waldstück.