Leipzig

Alte Handelsbörse

In den Jahren 1678 bis 1687 im Barockstil erbaut, somit der erste Barockbau in Leipzig. Auffallend ist die symmetrische Bauweise, Mittelpunkt der verzierten Fassade ist das Leipziger Stadtwappen. Die Ecken am Dach zeigen Figuren von Apollo, Merkur, Minerva und Venus. Gehandelt wurde in den Gewölben des Erdgeschosses, der Börsenbetrieb war im Festsaal erreichbar über eine zweiarmige Treppe. Vor einhundert Jahren war das Gebäude schon für seine ursprüngliche Funktion nicht mehr geeignet. Die neue Börse am Hallischen Tor, von 1887, wurde durch Bombeneinschlag zerstört. Nach dem Krieg bis 1963 wurde sie in alter Form wieder errichtet, heute finden dort Konzerte und Lesungen statt. Auf dem Vormarkt steht ein Denkmal (1903) vom jungen Goethe, welcher von 1765 bis 1768 in der Stadt Jura studierte. Die alte Handelsbörse wurde auf Initiative von 30 Großkaufleuten gebaut.

 

Alte Waage

Der Renaissancebau, auf der Nordseite des Marktes, wurde im Jahr 1555 gebaut. Die eingeführten Waren wurden dort gewogen und verzollt. Im Keller war eine Weinschänke und im Obergeschoß eine Bierstube. Danach, 1661 – 1712, war dort das Postamt, 1917 – 1943 das Messeamt. Nach völliger Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude 1964 wieder aufgebaut, mit einer Sonnenuhr und einer schmiedeeisernen Wetterfahne.

 

Altes Rathaus

Es steht auf der Ostseite des Marktes und ist ein zweigeschossiges Gebäude mit stattlichem Satteldach. Es hat 13 Zwerchgiebel, fünfgeschossige Staffelgiebel an den Schmalseiten und ein im „Goldenen Schnitt“ angeordneten Turm. Es ist eins der bedeutendsten Rathäuser in Deutschland, 1556/57 in neun Monaten im Renaissancestil erbaut. Durch die kurze Bauzeit musste es mehrfach von Grund auf restauriert werden. 1909 wurde es Sitz des Stadtgeschichtlichen Museums. Am Turm ist der „Verkündigungsbalkon“ und darüber der „Bläseraustritt“.

 

Auerbachskeller

Gebaut wurde er 1530 – 1538 und lädt als Weltbekanntes Weinlokal zum Verweilen ein. Im Gebäude wird die Faustsage an den Wänden dargestellt. Zahlreiche Erinnerungen an Goethe findet man in dem nach ihm benannten Raum.

 

Augustusplatz

Er hat eine ungewöhnliche Ausdehnung von 40.000 Quadratmeter. Für die frühere Messe brauchte man Raum für die Buden. Der Platz entstand 1832 nach dem Abbruch des Grimmaischen Tor. Seinen Namen bekam er durch König Friedrich August I. Im Geist der Schinkelzeit wurde der Platz im 19. Jahrhundert bebaut. 1831 – 1836 entstand die Universität, 1856 – 1858 das spätklassizistische Hauptpostamt. 1864 – 1868 entstand die Oper und das Museum 1865 – 1858. Durch die Verlegung des Eingangs von der Paulinerkirche 1898/99 fand die abschließende Raumbildung statt. Von den alten Gebäuden ist nichts mehr vorhanden, durch ein Luftangriff am 4. Dezember 1943. Die Paulinerkirche überstand den Krieg, wurde aber 1968 gesprengt, weil sie nicht mehr zum Stadtbild passte. 1945 wurde er zum Karl – Marx – Platz, ab 1990 wieder Augustusplatz. Heute sind dem Platz angegliedert das Neue Gewandhaus (davor der Mendebrunnen), die Universität, das Opernhaus und die Hauptpost. Das erste Hochhaus von Leipzig entstand 1927/28 mit elf Geschoße und wurde Krochhaus genannt.

 

Gewandhaus

Es wurde in den Jahren 1977 – 1981 gebaut. Das Gewandhausorchester wurde 1781 gegründet, ab 1945 wurde die Kongresshalle ihre Spielstätte. Das alte Gewandhaus fiel am 20. Februar 1944 einem Bombenangriff zum Opfer. Das jetzige Gewandhaus ist 23 Meter hoch und hat 3 Geschoße, die Fassadenverkleidung besteht aus Cottaer Sandstein. Der große Saal ist in Form eines Amphitheaters gebaut. Für Kammerkonzerte wird der kleine Saal genutzt, davor steht eine Beethoven – Plastik. Die Wandelgänge sind ausgestattet mit Malereien und gleichen daher einer Galerie.

 

Gohliser Schlösschen

Einziges Schloss Leipzigs, Sommersitz des rats- und Kaufherren Caspar Richter, erbaut im Rokokostil im Jahre 1755/56 am Rande des Rosentals. Heute ist es ein einzigartiges Baudenkmal. Im inneren sieht man das Deckengemälde von Adam Friedrich Oeser. Unterschiedliche Veranstaltungen werden dort geboten, demnächst auch Ausstellungen und Führungen. Der Park, 1999 neugestaltet, ist der einzige Barockgarten Leipzigs. Zweiter Besitzer wurde Johann Gottlob Boehme, er ließ die unvollendete Innenausstattung fertig stellen. Damals noch weit vor den Toren von Leipzig, liegt das Schloss jetzt mitten in der Großstadt. Zur Gartenseite hin hat es zwei Geschosse, sonst eins. Ein markanter Turmaufbau erinnert etwas an einen barocken Kirchturm.

 

Hauptbahnhof

Am 1.Oktober 1915 wurde der Bahnhof eingeweiht, damals war er einer der größten Bahnhöfe der Welt. 12 überlebensgroße Plastiken stehen für die Erbauer bzw. typische Leipziger berufe, diese befinden sich an der Westhalle und Osthalle. Bis 1934 war der Bahnhof geteilt in einem preußischen und sächsischen Teil. Der Bahnhof wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört und 1954 – 1962 wieder aufgebaut. Nach der Wende nahm die Personenbeförderung ab, daher wurde im Bahnhof ein Einkaufs- und Dienstleistungszentrum erbaut, auf drei Etagen.

 

Johannisfriedhof

Es ist vor allem eine Stätte zur Ehrung bedeutender Leipziger Persönlichkeiten. Die Jugendfreundin Goethes, Käthchen Schönkopf, der Erfinder der Schrebergärten, Dr. Schreber, die Mutter und Schwester Richard Wagners, der Direktor der Leipziger Zeichenakademie, Adam Friedrich Oeser, und Johann Sebastian Bach (bis zu seiner Umbettung in die Thomaskirche) sind dort begraben. 1726 wurde von Christian Döring die Baumgärtnersche Gruft, eine barocke Grabstätte, errichtet. Die Geschichte des Friedhofs begann 1278 in dem vor dem Grimmaischen Tor ein Hospital errichtet wurde für Leprakranke. Die 1305 urkundlich erwähnte Kapelle war Johannis dem Täufer geweiht. 1476 vergrößerte man den Friedhof, auf Anweisung des Kurfürsten wurden auch Leipziger ohne Bürgerrecht dort bestattet. 1536 wurde es zum alleinigen Begräbnisareal bestimmt. Die letzte Beerdigung fand dort am 24. Dezember 1883 statt. Die Johanniskirche wurde im 2. Weltkrieg zerstört.

 

Mädlerpassage

1912 – 1914 wurde sie von dem Kaufmann Anton Mädler erbaut, als Messehaus. In ihr befindet sich ein Glockenspiel aus Meißner Porzellan, sowie der Auerbachskeller. Bis 1912 stan auf der heutigen Fläche das handelshaus Auerbachs Hof. Sie wurde nach dem Vorbild der Mailänder Galeria Vittorio Emanudo gebaut.

 

Mendebrunnen

Er wurde 1883 – 86 vor dem Gewandhaus, von Adolf Gnauth entworfen und von Jakob Ungerer geschaffen, platziert. Der Obelisk besteht wie der Unterbau aus Meißener rotem Granit, der helle Granit für das äußere Becken stammt aus dem Fichtelgebirge. Die Plastiken sind aus Bronze. Der Bau des Brunnen wurde von Pauline Mende nach ihrem Tod gestiftet.

 

Moritzbastei

Es ist der letzte Rest der alten Stadtmaueranlage. 1551 – 53 ausgebaut von Kurfürst Moritz von Sachsen. Mit Mühe lässt sich an der Nordwand das landesherrliche Wappen erkennen. Die vier Meter hohe Mauer wurde errichtet aus abgebrochenen Steinen von Kloster. Hier stand die Annenschule bis zu ihrer Ausbombung, davor war dort die Leipziger Bürgerschule von Johann Friedrich Carl Dauthe, errichtet 1796 – 1803. Anfang der 70er Jahre entstand die heutige „MB“. Wöchentlich stehen Veranstaltungen für Studenten auf dem Programm. Ein Denkmal aus Geschossen, befindet sich am Wirtschaftseingang, aus dem dreißigjährigen Krieg.

 

Neues Rathaus

Reste der mittelalterlichen Gemäuer der Pleißenburg wurden abgetragen, somit entstand 1899 – 1905 im Stil des Eklektizismus erbaut. Das rathaus ist ein Mischstil aus Spätrenaissance-, Barock- und Jugendstilelemente. Der 114 Meter hohe Turm steht auf dem Burgturm der Pleißenburg, ein Wahrzeichen Leipzigs. Heute sitzt dort der Rat, im Untergeschoß findet man 700 Plätze für den Rat.

 

Nikolaikirche

Sie wurde 1165, bei der Gründung der Stadt, an der Kreuzung von zwei Handelswegen erbaut. Sie ist die größte und älteste Kirche in Leipzig. Nach dem spätgotischen Umbau im 16. Jahrhundert erhielt sie ihre heutige Gestalt. 1555 entstand der achteckige Mittelturm und die barocke Haube wurde 1730 – 34 aufgesetzt. Romanisch sind die Grundmauern, 1784 – 1797 wurde der Innenraum klassizistisch – romantisch. Eine große Orgel von 1859 findet man im Inneren. Die montäglichen Friedensgebete in der Kirche machte sie berühmt, mit den Montagsdemonstrationen. Zum 10 jährigen Jubiläum der „Wendezeit“ wurde auf dem Nikolaikirchhof eine Erinnerungssäule in Form der Säulen im Kircheninnern aufgestellt.

 

Thomaskirche

Über die berühmte Kirche mit seinem Thomanerchor gibt es eine Beschreibung unter mittelalterliche Gebäude.

 

Völkerschlachtdenkmal

Es entstand als Denkmal über den Sieg der verbündeten und den Armeen Napoleons bei der Völkerschlacht Leipzigs im Jahr 1813. Eingeweiht wurde es in Jahr 1913, nach 15 jähriger Bauzeit, in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. Ein 60 Meter langes Schlachtrelief sieht man an der Vorderfront. Die Krypta erinnert an die 100000 Gefallenen. In ihr stehen achtzehn drei Meter hohe Figuren, vor acht fünf Meter hohen Säulengesichtern. Über der Krypta sind zehn Meter hohe Kolossalfiguren. Es finden in dem Denkmal klassische Chorgesänge statt, wegen dem besonderen Wiederhall im Gewölbe.

Weihnachtsmarkt

11.12. und 13.12.2012

 

Diesen wunderschönen Weihnachtsmarkt habe ich diesmal in zwei Etappen erlebt und trotzdem nicht komplett zu sehen bekommen.

Am ersten Tag ging es Richtung Nikolaikirche, im Kirchhof steht eine große Erzgebirgische Mühle auf dem Stand mit der Feuerzangenbowle. Vorher gibt es schon viele kleine Weihnachtsbuden, mit lecker Essen und Trinken, Holzschnitzereien, Kinderspielzeug und Räuchermännchen. Wenn man Richtung Augustusplatz läuft, kommen schon gleich die nächsten Häuschen. Am Vapiano gibt es eine Bude mit richtig leckerer Thüringer Bratwurst. Den Augustusplatz selbst habe ich diesmal nicht bestaunt, dort steht ein Riesenrad und ist eine Lapplandsiedlung aufgebaut. Für mich ging es weiter Richtung altes Rathaus, entlang vieler schöner Buden, wo man so viele feine Sachen sehen kann und kaufen. Vor dem historischen Weihnachtsmarkt bin ich dann abgebogen, um am zweiten Tag weiter zu machen und mir erst eine Pause zu gönnen. Der zweite Tag fing an der Nikolaikirche an, führte mich dann aber sofort zum historischen Weihnachtsmarkt. Klein aber fein, dieses Jahr gab es sogar Fladenbrot. Weiter in Richtung Rathausplatz, am alten Rathaus, stand alles voll mit Weihnachtsbuden, da gab es noch mehr Leckereien, Erzgebirgische Holzarbeiten, Filzereien, Plauener Spitze, Stollen, alles was das Herz begehrt. Mittags bin ich dann wieder nicht ganz über den Platz gekommen und Abends bin ich dann noch mal zurückgekehrt um den Rest zu sehen. Auch entlang der kleinen Gassen gibt es sehr viel zu sehen. Den Weihnachtsmarkt an der Thomaskirche, mit den Märchenfiguren habe ich dann wegen schmerzender Füße ausgelassen. Ein wunderschöner Weihnachtsmarkt …..

 

 

Erfahrungsbericht  

 

03.05.2013

 

Zu viert mit dem Zug nach einer der schönsten Städte in Sachsen.

Am Bahnhof angekommen ging es raus am Westeingang, Richtung Nikolaikirche. Vorher ging es rechts ab in den Brühl, um links in die Reichsstraße zu gehen. Von der Straßenecke aus kann man sehr gut auf das Romanushaus blicken, welches letztes Jahr noch restauriert wurde. Dann ging es rechts in die Salzgasse. Linksseitig sieht man die Rückseite von der Alten Börse und vom Alten Rathaus. Man läuft direkt auf den Markt zu, wo es rechts auf der Ecke die Alte Waage zu sehen gibt. Wir sind quer über den Marktplatz gelaufen zum Barfußgässchen. Auf dem Weg dorthin kann man sehr gut das Alte Rathaus von vorne betrachten. Im Barfußgässchen gibt es ganz viele Restaurants und Bars. Wir haben im Kildare City Pub (Irish Pub) angehalten und eine Pause gemacht. Dort haben wir uns auch mit meiner Freundin Sabine getroffen. Allesamt sind wir dann zum Coffe Baum gelaufen, dort stehen sehr schöne alte Gebäude und ein Brunnen. Weiter ging es in die Klostergasse, wo man direkt zur Commerzbank kommt, welche mit viel Blattgold verziert ist und überall sind Engelsfiguren zu sehen. Gegenüber sind man die Rückansicht der Thomaskirche, wo es uns hingezogen hat. Vor der Kirche ist ein Denkmal von Johann Sebastian Bach, welcher den Thomanerchor gegründet hat. J. S. Bach wurde vom alten Johannisfriedhof umgebettet in den Altarraum der Thomaskirche. Als wir die Kirche von Innen besichtigt haben, waren gerade CD Aufnahmen mit dem Thomanerchor. Wunderschöne Musik, wenn man Kirchenchöre mag. Von dort ging es in die Thomasgasse Richtung Fußgängerzone /Grimmaische Straße. Dort kamen wir dann noch mal am Alten Rathaus vorbei, konnten die Alte Börse von vorne sehen mit dem Denkmal von Johann Wolfgang Goethe. Wir sind weiter Richtung Auerbachskeller, in der Mädlerpassage, direkt gegenüber. Im Auerbachskeller ist an der Wand die Geschichte von Faust und Mephisto zu sehen, sehr interessant. Schon oben in der Passage sind zwei Denkmäler zu sehen, mit Szenen aus dieser Geschichte. Zurück in die Fußgängerzone ging es rüber zu Specks Hof, eine weitere Einkaufspassage. In diesem steht ein so genannter Klangbrunnen mit einer Sonnenuhr. Spektakulär sind die Bilder an den Wänden im Innenraum sowie in zwei Gängen die Decke, welche mit echtem Leder verkleidet worden sind. Von Specks Hof kommt man auf die Nikolai Straße, dort sieht man dann gegenüber auch gleich die Nikolaikirche. Dort ging es dann auch gleich rein zur Besichtigung. Meine Eltern und unseren Bekannten haben wir dann im Begegnungscafe abgesetzt. Zu zweit ging es nach Gotik und Schach um mein Duschgel zu kaufen und wieder zurück zum Begegnungscafe, nach einiger Zeit hieß es dann Abschiednehmen von Sabine. Wir sind dann zu viert wieder Richtung Bahnhof gelaufen, um uns dort mit Bettina zu treffen, meiner Freundin. Gemeinsam ging es in der Bahnhofspassage Eise essen und dann mit dem Zug zurück nach Dresden

 

Besuch Nummer drei!

Mittags ging es dann endlich los in meinem geliebten Osten. Die Reise führte mich nach Leipzig, dank der Bahn mit Verspätung angekommen. Am Bahnhof wurde ich von meinen Freundinnen Betty und Sabine abgeholt. Rüber ging es dann in die Wohnung von Betty, wo es was leckeres zum essen gab. Etwas Koffer auspacken und verrücken, Geschenke verteilen und ganz viel quatschen. Bine hat uns dann irgendwann verlassen und wir sind dann auch bald in die Betten gehüpft. Morgens ausschlafen und die Stadt danach etwas unsicher gemacht. An der VHS haben wir uns dann noch kurz mit Bine getroffen und waren in dem Restaurant Wall Street. Die ersten schwarzen Menschen liefen auch schon durch die Gänge. Zurück bei Betty haben wir uns fertig gemacht für den Abend. Die Musikalische Komödie mit dem Stück Der Graf von Monte Christo war angesagt. Vor dem Eingang haben wir dann Brigitte und Helmut (aus Österreich) getroffen und etwas später kam dann auch endlich Birgit aus Bietigheim an. Mit Birgit ging es dann in die MuKo. Nach dem schönen Abend haben wir dann Sabine, welche sich zu uns gesellt hatte, nach Hause gebracht und sind dann zu dritt nach Betty gefahren. Ganz viel quatschen und irgendwann müde ins Bett fallen. Lange geschlafen, ordentlich beim Frühstück im Hundertwasser gestärkt, wo sich dann auch Sabine wieder zu uns gesellt hat. Von dort aus ging es in die Stadt, Gothic Geschäfte unsicher machen und dort ein wenig einkaufen. Danach hat sich Bine von uns verabschiedet und wir sind zu dritt weiter. Irgendwann gegen 17:00 Uhr ging es dann los zum WGT. Abends ging es dann wieder nach Betty, später sind wir noch mal raus zum Cocktail trinken in dem Restaurant Wall Street um dann bei Betty müde ins Bett zu fallen. Sonntagmorgen dann großes Frühstück bei Betty, mittags dann zum Heidnischen Dorf, ein wenig WGT feiern, wo wir dann spät abends wieder nach Betty zurück gekehrt sind. Das Bett hat gerufen. Vom Bett zum Frühstückstisch, grins, und dann zum Ritterlager, welches nicht zum WGT gehörte. Es war in einer Gartenanlage von Leipzig. Eine etwas größere Wiese, mit vier – fünf mittelalterliche Verkaufsstände und einer kleinen Bühne, wo ein DJ Platten auflegte, die nicht wirklich mittelalterlich waren. Deshalb sind wir noch mal zurück zum WGT. Gegen 20:15 Uhr habe ich mich dann schon mal von Birgit verabschiedet, da ich in die Stadt durfte, um mich mit Susanne und ihrem Freund zu treffen. Gemeinsam ging es dann zu einem persönlichen kennen lernen ins Kildare. Einen Irish Pub, den ich schon bei meinem ersten Leipzigbesuch entdeckt habe. Wir haben dort eine ganze Weile zusammen gesessen, bis wir jeder unsere eigenen Wege gingen und ich mich für den nächsten tag mit Susanne verabredet habe. Wie ich bei Betty ankam, war Birgit schon weg und wir haben uns auch ganz schnell ins Bett verkrümelt. Am Dienstag durfte dann Betty wieder arbeiten und ich habe erst mal unsere Vorräte aufgefüllt. Danach ging es dann zur großen Stadtbesichtigung. Entlang der Nikolaikirche, rüber zur alten Börse, ins Pepper House zum Mittagessen. Von dort rüber nach Hugendubel, ein wenig einkaufen und zur Thomaskirche, welche ich endlich auch von innen sehen konnte. Gegen Abend zurück nach Betty und mit ihr zu Abend gegessen, bevor es für mich nach Halle ging. Spät abends war ich wieder zurück und habe mich ins Bett geschlichen. Mittwoch ging es dann nach dem Frühstück für mich los in den Zoo. Er gefällt mir immer noch so gut wie vorher. Leider gibt es dort keine Opossums mehr. Aber im Godwanaland sind zwei neue Tierarten dazu gekommen. Es hat sich aber auch nichts sonst im Zoo verändert. Niedlich sind einfach die Erdmännchen und das kleine Nashorn. Tsss, streicheln durfte ich diesmal kein Tier, der Streichelzoo war geschlossen. Nachmittags habe ich mich dann mit Bine an der VHS getroffen. Von dort aus ging es für mich ins Kildare, um dort Betty zu treffen, die leider den ganzen Tag arbeiten musste. Später habe ich mich dann wieder bei Betty in der Wohnung eingefunden und wir haben noch gemeinsam was gegessen, bevor es Schlafenszeit war. Donnerstag ging es dann für mich nach Grünau, endlich mal bei Sabine in der Wohnung rumschnüffeln. Katzen streicheln durfte ich auch. Gegen Abend ging es wieder nach Leipzig zurück zu Betty. Freitag ging es dann nach Bettys Eltern in Dresden. Während ich dort war, traf Jana aus München bei Betty ein. Die beiden waren zu einem Konzert und danach haben wir uns zu dritt im Kildare getroffen. Danach ging es gemeinsam nach Betty um in die Betten zu fallen. Samstag ging es dann zu dritt, nach einem ausgiebigen Frühstück in die Stadt zum Stadtfest. Wir haben noch etwas von einem Konzert der Leipziger Musikschule mitbekommen, sind dann weiter durch die Stadt, Eis essen und gegen 16 Uhr waren wir bei Betty. Dort ging es dann ans Abschied nehmen, Susanne und ihr Freund haben mich abgeholt und mitgenommen nach Eisleben.  

 

Mein zweiter Besuch in Leipzig und ich durfte die Stadt mal von einer anderen Seite kennenlernen. Viele Sehenswürdigkeiten waren diesmal nicht dran, dafür fing es aber mit einem Irish Pub an. Das Killdare liegt mitten im Barfußgässchen, man kann drinnen oder draußen sitzen. Das Personal war freundlich obwohl es viel zu tun gab. Die Getränke wurden schnell geliefert und das Essen auch. Es hat super geschmeckt und mein Cocktail war auch sehr speziell und gut. Am nächsten Tag ging es dann erst zum Hundertwassser, ein Bistro, wo es ein günstiges, leckeres Frühstücksbuffet gab. Das Personal war zwar nicht das schnellste, aber ansonsten war es toll. Mittags ging es dann in den Zoo, der musste einfach sein. Abends war Pause angesagt und der folgende tag war gefüllt mit einem Besuch in Dresden. Abends ging es dann noch ins Barfusz, eine Cocktailbar, die wirklich gute Cocktails im Angebot haben. Mein letzter Tag begann mit Koffer packen für die weiterfahrt nach Dessau und Mittags wurde dann noch die Gotikszene unsicher gemacht. Ab rein bei Gotik & Schach in die erste Etage. Ui, waren da viele schöne Mittelalterkleider und Gotikklamotten. Da hieß es dann anziehen und einkaufen bis zum umfallen. Nach gut drei Stunden hatte ich ein Mittelalterkleid, 4 Oberteile, ein Rock, neue Stiefel und feinstes Parfüm in meiner Tasche. Ich kann das Geschäft nur empfehlen. In der gleichen Straße ist XtraX, auch ein Gotikshop in dem ich einen kurzen Blick reingeworfen habe, aber irgendwie gefiel er mir nicht so gut. War auch schnell wieder draußen. Abends ging es noch in Leos Brasserie wo es sehr voll war. Daher waren die Kellner über belastet und es hat alles lange gedauert, dafür waren die Cocktails toll und das Essen sehr lecker.

 

Der Beginn einer neuen Liebe, zu einer für mich neuen Stadt! 

Bisher war Leipzig immer nur ein Durchreisepunkt für mich. Am Bahnhof aussteigen, in den nächsten Zug nach Dresden. Mittlerweile wohnt meine Freundin in Leipzig und ich wollte sie besuchen und einige Tage mit ihr verbringen. Dabei habe ich die Stadt kennen und lieben gelernt. Am 09.08.2010 bin ich abends pünktlich aus dem Zug gestiegen. Meine Freundin Betty stand schon am Bahnhof, um mich abzuholen. Da ich ca. 7 Stunden im Zug saß und nicht wirklich was gegessen hatte, sind wir zu Leos Brasserie, wo es was Warmes zu essen gab und lecker Cocktails. Essen war super, schöne große Portionen zum kleinen Preis. Von 19:00 - 21:00 Uhr haben die Happy Hour, zumindest was die Cocktails betrifft, die Kosten dann nur 3,90 Euro. Nach dem wir gesättigt waren, ging es zu Fuß, zur Wohnung meiner Freundin. Dabei konnte ich schon einiges von Leipzig bei Nacht sehen. Gegenüber von dem Gewandhaus war irgendein Fest und das während der ganzen Zeit, in der ich in Leipzig war. Keine Ahnung, was es war, aber die Gruppen/Künstler, die dort auf der Bühne standen, haben zum Teil ganz schön meine Ohren gereizt. Bei meiner Freundin angekommen, war dann nicht mehr viel los mit mir! Am 10.08.2010 ging es dann früh morgens los. Meine Freundin ab zur Arbeit und ich Richtung Zoo. Auf dem Weg zur Straßenbahnstation Johannisplatz bin ich am Alten Johannis Friedhof vorbei gekommen und am Grassimuseum. Mit der Straßenbahn ging es dann direkt zum Zoo. Der wurde dann ausgiebig begutachtet, über 3 Stunden, ganz viele Tiere gesehen. Vom Zoo mit der Straßenbahn zum Augustus Platz. Ab über die Grimaische Straße in die Innenstadt. Kurz in die Reichsstraße geschaut und zurück, Richtung Auerbachskeller / Mädlerpassage. Uff, schon dort hatte ich mittlerweile so viel gesehen, dass ich über die Peterstraße Richtung Thomasgasse gewandert bin, um mich im Brauhaus an der Thomaskirche zu setzen und meine Füßchen auszustrecken. Während dieser Pause wurde dann Runde zwei der Ansichtskarten geschrieben, mit Blick auf die Thomaskirche. Eigentlich wollte ich da nur noch Fotos von der gegenüberliegenden Commerzbank machen, habe mich dann aber doch aufgerafft, bin dann erst mal runter zur Thomaskirche, den Thomaskirchhof entlang Richtung Bachmuseum. Dann wieder ein Stück zurück, Richtung Commerzbank die Klostergasse entlang, rein ins Barfußgässchen und dann Richtung Markt, wo ich mich dann irgendwo einfach hingesetzt habe, was getrunken und auf meine Freundin gewartet. Meine Füße waren extrem am qualmen. Bin dann mit meiner Freundin in den Auerbachskeller, wollte ihn doch mal testen, aber irgendwie ist mir die Klasse dort etwas zu hoch. Deshalb gab es nur ein leckeres Dessert (geeiste Lerche), sehr lecker. Der Keller selber hat mir sehr gut gefallen, fein auf alt getrimmt, an den Wänden Malereien aus Faust „Mephisto“ und auf einem Riesen Weinfass sitzt dann auch noch Mephisto persönlich. Von dort ging es dann noch etwas einkaufen und dann ab nach Betty. Meine Füße brauchten auch dringend eine Pause, Blase ließ schon grüßen! Am 11.08.2010 habe ich dann erst Mal mit meiner Freundin gefrühstückt, sie dann zur Arbeit und ich habe mich fertig gemacht für den nächsten Stadtspaziergang. Ab zum Augustusplatz und weiter in die  Ritterstraße zur Nikolaikirche. Kirche von allen Seiten besichtigt mit Kirchhof und Antikeuseum. Von dort rein in Specks Hof. Ich habe noch nie eine Decke gesehen, die mit Leder verziert ist, aber es sieht gut aus. Raus auf die Grimaische Straße durch die Mädlerpassage auf die Petersstraße und ab in die nächste Drogerie. Meine Füße wollten schon nicht mehr und ich musste was unternehmen. Weiter in den Petersbogen ab Richtung Stadthaus und Neues Rathaus. Von dort aus ging es dann ab zur Polizei. Ehrlich gesagt, auch ein schönes Gebäude. Zurück zum Roßplatz und mit der Straßenbahn Richtung Gerichts Weg, ab zur Behausung meiner Freundin und Füße verarzten, sowie Pause machen! Abends wurde dann erst mal bei meiner Freundin gefuttert, als sie wieder zu Hause war, noch kleine Pause und dann wieder ab auf die Füße! Irgendwie von ihr aus Quer Feld ein zum Roßplatz und von dort in den Peterssteinweg zur Münzgasse. Mit meinem Gutschein ab in die Soupbar Summarum, wo es auch eine feine Cocktailbar gibt. Dort feinen Cocktail geschlürft und dann zu Fuß zum Roßplatz. Von dort aus kann man sehr gut das Neue Rathaus sehen und bei Nacht sieht es noch viel schöner aus als bei Tag! Mit der Straßenbahn dann zum Gerichts Weg und ab nach meiner Freundin. Am 12.08.2010 hatte dann auch meine Freundin endlich Urlaub. Tsss, aber was hat sie sich da nur für einen Tag ausgesucht. Es war am Regnen und wie! Ich ohne Schirm Richtung Stadt, schlechte Idee, deshalb sind wir eine Station Straßenbahn gefahren. In der Stadt habe ich mir erst mal einen Regenschirm besorgt, da ich mir keinen von zu hause mitgenommen hatte. Dann frühstücken (Buffet) im Eiscafe an der Ecke Nikolai Straße / Grimaische Straße. War fein lecker. Dann ab zum Bahnhof, dort trafen wir uns dann mit den Eltern meiner Freundin zur weiterfahrt nach Halle. Abends haben wir dann in Leipzig bei Pizza Hut lecker gefuttert und dann mussten die Eltern meiner Freundin wieder nach Dresden. Zu zweit ging es dann noch zu Leos Brasserie, Cocktailschlürfen, dann ab nach Betty und Koffer packen. Am 13.08.2010 ging es dann früh aus denn Betten, Reste in den Koffer packen und ab zum Bahnhof, für mich hieß es ab nach hause und für Betty Urlaub bei mir in Bocholt.

 

Fazit aus dieser Zeit: Ich will wieder nach Leipzig, die Stadt ist toll, ich habe mich vollkommen wohlgefühlt und bin mir sicher, dass ich dort noch wesentlich mehr entdecken kann. Nach Halle will ich auch wieder hin, aber diesmal bitte für länger und bei Sonnenschein. Es muss da ja noch mehr historisches zu sehen geben und den Bergzoo habe ich ja auch verpasst. Mal sehen, wie ich das noch in meinen nächsten Reiseplanungen mit rein bekomme.

Mein zweiter Besuch in Leipzig und ich durfte die Stadt mal von einer anderen Seite kennenlernen. Viele Sehenswürdigkeiten waren diesmal nicht dran, dafür fing es aber mit einem Irish Pub an. Das Killdare liegt mitten im Barfußgässchen, man kann drinnen oder draußen sitzen. Das Personal war freundlich obwohl es viel zu tun gab. Die Getränke wurden schnell geliefert und das Essen auch. Es hat super geschmeckt und mein Cocktail war auch sehr speziell und gut. Am nächsten Tag ging es dann erst zum Hundertwassser, ein Bistro, wo es ein günstiges, leckeres Frühstücksbuffet gab. Das personal war zwar nicht das schnellste, aber ansonsten war es toll. Mittags ging es dann in den Zoo, der musste einfach sein. Abends war Pause angesagt und der folgende tag war gefüllt mit einem Besuch in Dresden. Abends ging es dann noch ins barfusz, eine Cocktailbar, die wirklich gute Cocktails im Angebot haben. Mein letzter Tag begann mit Koffer packen für die weiterfahrt nach Dessau und Mittags wurde dann noch die Gotikszene unsicher gemacht. Ab rein bei Gotik & Schach in die erste Etage. Ui, waren da viele schöne Mittelalterkleider und Gotikklamotten. Da hieß es dann anziehen und einkaufen bis zum umfallen. Nach gut drei Stunden hatte ich ein Mittelalterkleid, 4 Oberteile, ein Rock, neue Stiefel und feinstes Parfüm in meiner Tasche. Ich kann das Geschäft nur empfehlen. In der gleichen Straße ist XtraX, auch ein Gotikshop in dem ich einen kurzen Blick reingeworfen habe, aber irgendwie gefiel er mir nicht so gut. War auch schnell wieder draußen. Abends ging es noch in Leos Brasserie wo es sehr voll war. Daher waren die Kellner über belastet und es hat alles lange gedauert, dafür waren die Cocktails toll und das Essen sehr lecker.

 

Zoo Leipzig

 

Adresse:

Pfaffendorfer Straße 29

04105 Leipzig

http://www.zoo-leipzig.de

 

Öffnungszeiten:

 

Januar bis März           09:00 – 17:00 Uhr

April                           09:00 – 18:00 Uhr

Mai bis September     09:00 – 19:00 Uhr

Oktober                      09:00 – 18:00 Uhr

 

Preise

 

Erwachsene                 17 Euro

Kinder (4 – 14 Jahre) 10 Euro

Ermäßigt                     14 Euro

Eltern – Kind             43 Euro

 

Tiere im Zoo (alphabetische Reihenfolge) u. a.:

Affenhaus, Alpaka, Anoa, Aquarium, Azara - Aguti, Bärenburg, Baikalrobbe, Dallschaf, Elefanten, Erdmännchen, Eulen, Euelenkopfmeerkatze, Faultier, Fischkatze, Giraffen, Hornvogel, Hyänen, Kaninchen, Komodorowaran,Kirk - Dikdik, Lama, Leguan, Leopard, Lippenbär, Löwen, Mähnenwolf, Meerkatzen, Nasenbär, Nashorn, Okapi, Ozelot, Panda, Pinguin, Präriehund, Riesenotter, Schabrackentapir, Seebären, Serval, Tamandua, Terrarium, Tiger, Totenkopfaffe, Vogelhaus, Vogelteich, Vogelvolieren, Wildpferde, Zwergflusspferd, Zwergotter

 

Erfahrungsbericht

 

Ein Nachmittag im Zoo, bis zum Zeitpunkt, wo er geschlossen wurde. Die Tiere sahen gut versorgt aus, was mich ein wenig gestört hat, waren die ziemlich kleinen Gehege. Die Lippenbären hatten eine Burg aus Stein, ansonsten keine Möglichkeiten zu klettern oder spielen. Frage mich, wie sie ohne Bäume und Grünfläche auskommen können. Was mich gewundert hat, war das riesige Elefantengehege, sowie die ziemlich großen Außenaffenanlagen. Dafür war der Rest an Tieren eher in ihren Gehegen eingepfercht, fühlten sich aber trotzdem scheinbar wohl. Neu ist das Gondwanaland, in dem ich natürlich auch war. Von außen sieht es aus wie ein Riesen Raumschiff. Innen herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit und es ist verdammt warm. Für Menschen mit Kreislaufschwierigkeiten ist es fast nicht möglich komplett durch das Land zu laufen. Man kann sich in dem Zoo sehr lange aufhalten, aber sollte sich Essen und Trinken von zu Hause mitbringen. Im Zoo ist es sehr teuer.

 

Fazit: Gerne werde ich ihn noch einmal besuchen, aber ich hoffe, der Eintrittspreis wird bald wieder günstiger oder getrennt vom Godwanaland.