München

Alter Hof

Er befindet sich in der Münchner Altstadt. Er war der erste kaiserliche Herrschaftssitz in Deutschland unter dem Wittelsbacher Kaiser Ludwig und blieb es vom 13. Bis 15. Jahrhundert. Mit der Entwicklung der Stadt veränderte sich auch der mehrteilige Bau. Aufgebaut wurde er wieder ab 1950 nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg. Dabei wurden der Pfisterstock und Brunnenstock komplett neu errichtet. Im Burgstock befindet sich die zentrale Museums- und Schlösserinformationsstelle des Landes, seit 2007 ist dort auch die Ausstellung „Münchner Kaiserburg“, mit dem ältesten spätgotischen Gewölbekeller Münchens. 2003 bis 2008 wurde der Lorenzistock am marienhof neu gestaltet.

 

Amalienburg

Sie gehört zum Ensemble des Nymphenburger Schlossparks und wurde erbaut zwischen 1734 und 1739. Das kleine Rokoko – Jagdschlösschen war ein Geschenk des Kurfürsten Karl Albrecht an seine Gemahlin. Silber und blau ist der kreisrunde Spiegelsaal, die Außenfassade besteht aus kostbaren Schnitzereien und Stuckarbeiten. Sie gilt als eines der schönsten Lustschlösschen Europas.

 

Asam – Schlössl

Es steht im Stadtteil Thalkirchen. Es war Mitte des 18. Jahrhunderts Landsitz und Atelier Cosmas Damian Asam. Heute ist es bayrisches Restaurant mit uriger gaststube und barocken Festsaal.

 

Badenburg

Sie ist im Nymphenburger Schlosspark am südöstlichen Ende des Badenburger Sees. Geschaffen wurde es 1719 bis 1721 und ist das erste beheizbare Hallenbad der Neuzeit, es diente ausschließlich dem Badevergnügen am Hof. Das Bad enthält ein 8,7 x  6,1 Meter großes, mit holländischen Fliesen ausgelegtes Becken. An der Decke sind Nymphen und Najaden im Stuckmarmor.

 

Frauenkirche

Das unverwechselbare Wahrzeichen der Stadt sind die beiden Zwiebeltürme der gotischen Dom- und Stadtpfarrkirche. Sie ist in der Altstadt unweit vom Marienplatz. Ihr Bau begann 1468 unter Herzog Sigismund, im 2. Weltkrieg wurde sie schwer beschädigt und danach in mehreren Bauphasen wieder aufgebaut und renoviert. Man kann den Südturmbesteigen und dann über die Dächer der Stadt schauen, bis zu den Alpen. Im Eingangsbereich befindet sich u. a. der sagenumwobene Teufelstritt im Boden, der Innenraum ist spätgotisch. Sehenswert ist auch die Fürstengruft unter dem Chor, hier befindet sich auch das Grab von Kaiser Ludwig.

 

Friedensengel

Er ist am Ende der Prinzregentenstraße auf einem Hügel, erreichbar über mehrere Treppen. An sonnigen Tagen hat man eine schöne Aussicht auf die Altstadt entlang der Prinzregentenstraße. Der Springbrunnen davor wird nachts romantisch beleuchtet. Auch ohne Treppen ist der Hügel zu besteigen, auf einem Fußweg über den Europaplatz.

 

Luitpoldhügel

Esist ein 37 Meter hoher Schuttberg aus dem 2. Weltkrieg und bestimmt das Bild des gleichnamigen Park in Schwabing. Von hier aus kann man die Alpenkette bewundern und man hat einen guten Blick auf Schwabings Dächer. Im Winter wird der Hügel zu einer präparierten Rodelbahn.

 

Magdalenenklause

Es ist nur teilweise verputzt und hat Risse in den Mauern, dies ist vom Bauherrn so gewollt. Es ist eine der ersten Ruinenarchitekturen der europäischen Gartenkunst. Umgeben von einem bewusst verwilderten Baumgarten hat die Parkburg neben sich eine grottenartig gestaltete Kapelle mit klösterlich strengen Wohnräumen, sie steht auch im Nymphenburger Schlosspark.

 

Neues Rathaus

Täglich zwei Mal (im Sommer drei Mal) gibt es ein beeindruckendes Schauspiel, wenn die Figuren des weltberühmten Glockenspiels im Turm ihr Ritterturnier und den Schäfflertanz zeigen. Man kann den Rathausturm auch besteigen oder mit dem Lift raufgefahren werden. Vom Turm aus hat man einen herrlichen Blick auf den Marienplatz und die gesamte Altstadt.

 

Pagodenburg

Sie wurde um 1719 fertig gestellt, nach dem Tod des Kurfürsten Max Emanuel, welcher die Burg entworfen hat. Es ist ein doppelgeschossiger, achteckiger Bau, das Erdgeschoß ist nur ein Raum mit orientalischem Dekor in blau – weiß. Das obere Stockwerk ist im fernöstlichen Stil gehalten.

 

Residenz

Es war einst das Stadtschloss der bayrischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Mitten in der Innenstadt steht der Gebäudekomplex gebaut in den Stilrichtungen Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus. Die Bauten umfassen insgesamt zehn Höfe. Am bekanntesten ist der Königsbau neben dem Nationaltheater, in dem auch die Schatzkammer ist und der festsaalbau mit dem Konzertsaal Herkulessaal. Der Kaiser- und Brunnenhof wird auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

 

Schatzkammer der Residenz

Sie ist ein eindrucksvoller Beleg für die Sammelleidenschaft der Wittelsbacher für Gold und Juwelen. 1565 legte Herzog Albrecht V. fest, dass die Schätze nicht mehr weggegeben werden dürfen. Die Sammlung wurde beständig erweitert, bis hin zum ganzen Pfälzer Schatz am Ende des 18. Jahrhunderts. Im 19. Jahrhundert kamen weitere Kostbarkeiten hinzu.

 

Schlosskirche Blutenburg

Es ist Teil des Schlosses in Obermenzing, seit 1488 mit spätgotischer Ausstattung. Die drei Altäre Jan Polacks gehören zu den Hauptwerken der Tafelmalerei. Bei geschlossenen Flügeln des Hauptaltars sieht man die Heiligen Bartholomäus und Sigismund und die Stifterfigur (der herzog), in geöffnetem Zustand ist auf dem linken Flügel die Taufe Christi, rechts die Krönung Mariens mit den Gestalten der Dreifaltigkeit auf dem Thron. Auch die Holzfiguren der zwölf Apostel gehörten zur ursprünglichen Ausstattung der Kirche.

 

Schloss Fürstenried

Es liegt im Südwesten Münchens und wurde von Kurfürst Max Emanuel 1715 bis 1717 erbaut. Der Hauptbau besteht aus drei Geschosse und zwei seitlichen Pavillons. Ein Ehrenhof existiert aus weiteren Nebenbauten. Nur ein Zimmer im Obergeschoß hat seine reiche Innenausstattung erhalten. Heute ist es ein Exerzitienhaus, sowie Schulpastorales Zentrum und Tagungsstätte.

 

Schloss Nymphenburg

Es gehört zu den größten Königsschlössern Europas. Kurfürst Ferdinand Maria ließ im Jahre 1664 das Schloss erbauen als Geschenk an seine Frau. Thronfolger Max Emanuel hatte einen wesentlichen Anteil an der Erweiterung der Schlossanlagen. Das schloss war die Sommerresidenz der Wittelsbacher. Die original Barockdekoration einiger Räumlichkeiten ist noch erhalten, später kamen Rokoko- und Klassizismusstil dazu. Sehenswert sind der steinerne Saal mit dem Deckenfresko, die Schönheitengalerie von König Ludwig I. und das Geburtszimmer König Ludwig II. In den Seitenflügeln ist das Naturkundemuseum Mensch und Natur, das Porzellanmuseum Nymphenburg und das Marstallmuseum. Auch im Schlosspark gibt es viel zu entdecken.

 

St. Peter

Die Kirche ist ein Wahrzeichen der Stadt, zugleich die älteste Pfarrkirche, auch „Alter Peter“ genannt, sie steht am Petersbergl. Um eine gute Aussicht über die Innenstadt zu genießen, muss man auf den Turm und somit 299 Stufen erklimmen. Bei Föhnwetter kann man bis zur Alpenkette schauen. Bereits im 11. Jahrhundert wurde die erste Kirche dort erbaut und dann mehrmals umgebaut und erweitert. Daher die vielen unterschiedlichen Stilrichtungen der Kunstwerke.

 

Tierpark Hellabrunn

1919 wurde er als erster Geo – Zoo der Welt gegründet.