Münster

Dom

Die Anfänge der Missionstätgikeiten waren 792, das Bistum wurde 805 mit der Bischofsweihe Luidgers gegründet. Die erste Bischofskirche wurde gebaut. Dieser brannte 1090 aus ein neuer Dom südlich des karolingischen Doms wurde errichtet. Die Grundsteinlegung für den heutigen Dom fand 1264 statt, er wurde 1264 geweiht. Der Dom wurde durch einen Kreuzgang und die Marienkapelle (1390 – 1395) erweitert. Später wurden umfangreiche Modernisierungen vorgenommen. Das Dom innere wurde 1536 – 56 neu gestaltet, da es zuvor von den Wiedertäufern zerstört wurde. Neue Bau- und Bildwerke erhielt er 1620/1700, im 2. Weltkrieg wurde der Dom dann weitgehend zerstört und ab 1946 wieder aufgebaut. 1981 kam dann noch die Domkammer hinzu.

 

Erbdrostenhof

Der dreiflügelige Adelshof wurde 1753 – 1757 erbaut im Barockstil. Das Gebäude steht diagonal auf einem kleinen Eckgrundstück an der Salzstraße. Die Fassade zeigt ein repräsentatives Stadtpalais, der Zugang erfolgt durch einen Ehrenhof. Der Festsaal ist das Glanzstück des Gebäudes und erstreckt sich über den gesamten Mittelbau. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt, danach in liebevoller Kleinarbeit wieder aufgebaut.

 

Friedenssaal

Er ist im gotischen Rathaus und hat seinen Namen bekommen wegen dem Spanisch – Niederländischen Friedensabkommen im Jahre 1648, welcher in dem Saal geschlossen wurde. Eigentlich war es die Ratskammer mit prächtig hölzerne Renaissancevertäfelungen (1577). Die Porträtgalerie wurde 1649gekauft und im 2. Weltkrieg ausgelagert um später wieder angebracht zu werden.

 

Historisches Rathaus

Es ist neben dem Dom eines der Wahrzeichen der Stadt. Bekannt wurde es mit den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden, welcher den dreißigjährigen Krieg beendete. Das ursprüngliche Bauwerk wurde im 2. Weltkrieg zerstört, bis zum Wiederaufbau galt es als eines der bedeutendsten Baudenkmäler, so wie als einer der schönsten Profanbauten der Gotik.

 

Lambertikirche

Eine mehrmals wiederaufgebaute Kirche in einer wundervollen Umgebung der Stadt. Mehr Informationen unter Gebäude im Mittelalter.

 

Prinzipalmarkt

Eine Straße die eigentlich Hauptmarkt heißt. Er dokumentiert den wirtschaftlichen und politischen Verlauf des Zentrums von Münster. Im 12. Jahrhundert fing die Entwicklung am Rand der Domfreiheit und der östlichen Domburggrenze. Ende des 13. Jahrhunderts entstand der prägende Bogengang. Im 2. Weltkrieg wurden die Gebäude fast völlig zerstört. Zwischen 1947 und 1958 erfolgte der Wiederaufbau, wobei ein Teil der Gebäude neu gestaltet wurden. Der komplette Aufbau fand aber mit den Elementen der vorherigen Gebäude statt. Bis 1954 fuhr auf der Straße noch eine Straßenbahn.

 

Roggenmarkt

Er ist einer der ersten und ältesten Märkte von Münster. Im 10. Jahrhundert entstand er um den Dom herum, der Name entstand, weil dort früher meist Roggen und Getreide verkauft wurde. An dem Markt entstanden historische Kaufmannshäuser, nach der Zerstörung, im 2. Weltkrieg wurde er fast wieder Original aufgebaut.

 

Schloss

Vom Schloss aus kann man weitere Sehenswürdigkeiten besichtigen. Es war bis 1803 fürstbischöfliche Residenz. Der barocke Bau wurde für den verletzten Fürstbischof errichtet. Die Dreiflügelanlage (91 Meter) wurde erbaut mit roten Backstein und gelben Sandstein. Heute ist in dem Gebäude die Verwaltung der Universität Münster. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist im Schlosspark das Institut für Botanik angesiedelt, unregelmäßig finden dort öffentliche Führungen statt.

 

Zwinger

Es ist eins der interessantesten historischen Gebäude von Münster. Im frühen 16. Jahrhundert wurde er zur Sicherung der Stadtbefestigung erbaut. Er wurde in seinem über 500 jährigen Bestehen vielfältig genutzt, als Wehrturm, Zwingburg, Rossmühle usw. Ende 1944 wurde er zum Teil zerstört. Es wurde 1997 zu einem Mahnmal für die Opfer der Gewalt. Er liegt im Bereich der Lothringerstraße und ist der Öffentlichkeit zugänglich.

Allwetterzoo Münster

 

Adresse:

Sentruper Straße 315

48161 Münster

http://www.allwetterzoo.de

 

Öffnungszeiten:

April bis September 9.00 bis 18.00 Uhr

März und Oktober 9.00 bis 17.00 Uhr

November bis Februar 9.00 bis 16.00 Uhr

Tierhäuser schließen halbe Stunde nach Kassenschluß

Pferdemuseum ab 9.00 Uhr geöffnet, Delphinarium ab 10.00 Uhr geöffnet

 

Preise (inklusive Pferdemuseum und Delphinarium):

Erwachsene                   13,50 Euro

Kinder 3 bis 17 Jahre     6,30 Euro

Freier Einlass: Kinder unter 3 Jahre, sowie 1 Begleitperson von Schwerbehinderten

 

Tiere (alphabetische Reihenfolge) u.a.:

Amurtiger, Aras, Asiatische Goldkatze, Austernfischer, Bartaffen, Basilisken, Baumpython, Blauhalsstrauße, Braunbär, Breitmaulnashorn, Brillenpinguin, Degu, Delphine, Elefant, Elenantilopen, Erdmännchen, Flughunde, Fransenschildkröten, Gebirgsloris, Gepard, Giraffe, Gnus, Gorilla, Guerezas, Hühner, Kaimane, Kampfläüfer, Kapuzineraffe, Kattas, Kegelrobbe, Kleinkantschils, Köhlerschildkröte, Kronkraniche, Landschildkröte, Leguane, Leopard, Löwe, Löwenäffchen, Nasenbär, Malaien Bär, Mandrill, Meerschwein, Mittelsäger, Orang Utan, Pelikane, Perlhühner, Pfeilgiftfrösche, Pferd, Pinselohrschwein, Pitou, Prinz-Alfred-Hirsche, Rotscheitelmangaben, Rotschenkel, Säbelschnäbler, Schimpanse, Seelöwen, Sibirischer Tiger, Springböcke, Springtamarin, Steppenzebra, Tigerpython, Trampeltiere, Varis, Warzenschwein, Wasserböcke, Weißstörche, Wellensittiche, Wieselmeerschweinchen, Witwenpfeifgänse, Wolf, Ziegen, Zwergotter, Zwergsäger,

Aquarium mit Fische, Reptilien, Amphibien, Insekten, Affen und Vögel

 

Erfahrungsbericht

 

An diesem schönen sonnigen Tag ging es nach Münster. Ich hatte dort einen wichtigen Termin, aber das ging so schnell, dass meine Mutter und ich uns noch zu einem Spaziergang in den Zoo entschlossen haben. Schon auf dem Parkplatz wurde mir dann bewusst, dass der Zoo voll sein wird, ich hatte einfach nicht an die Ferienzeit gedacht. Egal, wir rein, war ja noch einigermaßen günstig und Tiere gucken. Also, die Bärengehege dürften die da ja wohl langsam etwas vergrößern, ich hoffe das kommt noch, da ja viele andere Gehege schon vergrößert wurden und der Zoo noch voll im Gange war, sich zu erweitern. Das neue Erdmännchen Gehege ist dafür schon super geworden, richtig groß mit viel Platz und den Nashörnern stört das gar nicht, als neue Nachbarn. Die Gehege selber sahen gut gepflegt aus und die Tiere auch. Man konnte auch die ganze Zeit die Tierpfleger flitzen sehen. Schön finde ich ja, dass die Kinder so mit einbezogen werden. Man kann Gebirgsloris füttern (Achtung, es sind Vögel, somit kann es auch schon mal passieren, dass man nicht mehr so sauber wie vorher aus der Voliere raus kommt!) und die Pinguine. Im Delphinarium lernt man bei der Show viel über Delphine und Seelöwen. Das Delphinarium soll auch demnächst ein großes Außenbecken bekommen, da freuen sich die Tiere sicher jetzt schon. Auch die Kegelrobben müssen Trainingsstunden absolvieren, wo die Zoobesucher bei zusehen können. Sehr interessant, was so schwer fällige Tiere alles können. Hier sind auch an verschiedenen Stellen wieder Futterbuden und sogar am Ende ein richtig schönes Restaurant (Achtung, Preise kann man fast nicht höher Schrauben, für wenig Geld besser an den Futterbuden futtern oder sich was mitnehmen!). Da wir schon mit einem langen Tag gerechnet hatten, haben wir vorher für unsere Verpflegung gesorgt. Es standen auch überall Bänke herum und an den Bänken waren Mülleimer. So gab es damit auch kein Problem, außer man versuchte direkt bei den Pitous zu essen. Die schienen mir ein wenig listig zu sein und versuchten immer an das Menschenfutter ran zukommen! Was mich immer noch wirklich ärgert ist der ausgezeichnete Rundweg. Geht man diesen wirklich entlang, verpasst man gut ein drittel der Tiere. Man sollte unbedingt den Zooführer, welchen es kostenlos an der Kasse gibt, mitnehmen, dann verpasst man nichts, kann viele Tiere sehen und anschließend mit vielen neuen und schönen Eindrücken wieder nach Hause fahren!