Mayen

Geschichte

 

Der Ort wird überragt von der Genovevaburg und bietet das Flair einer alten Eifelstadt. Die Gewinnung von Basalt, Tuff, Bims und Lava, aber auch Schiefer hat Mayen zu Reichtum geführt. Als selbstbewusst und pfiffig galten die Mayener Bürger.

 

Brohltal

 

Der Vulkanpark Brohltal / Laacher See wird durch fünf Rundwanderwege erschlossen.

 

Genovevaburg

 

Ein barockes Prunktor führt zur mächtigen Burg über der Stadt. 1280 wurde sie von den Trierer Erzbischöfen als Bollwerk im Osten gebaut. Benannt ist die Burg nach der Grafengemahlin Genoveva. Beim Aufstieg zur Burg bieten sich schöne Ausblicke auf die Dächer von Mayen.

 

Marktplatz mit Rathaus

 

Treffpunkt in Mayen ist der großzügig gestaltete Marktplatz am Fuße der Burg. Dank einer weisen Entscheidung der Stadtväter wurde der Platz autofrei gemacht. Schmuckstück ist das 1717/18 gebaute alte Rathaus mit seiner Barockfassade.

 

Pfarrkirche St. Clemens

 

Der schiefe Turm der Pfarrkirche St. Clemens ist ein Wahrzeichen der Stadt. Wegen eines Konstruktionsfehlers des gotischen Baus zu einer Spirale.

 

Stadtbefestigung

 

Bis heute stadtbildprägend ist die Stadtmauer aus dunklem Basalt mit ihren Türmen und Torbauten.

 

Erfahrungsbericht

 

Bisher war ich zwei Mal in der Stadt, beide Male hat es mich zu dem Altstadtkern gezogen. Beim ersten Mal ging meine Tour an der Genovevaburg los, Richtung Marktplatz, wo der schöne Marktbrunnen steht, neben dem alten Rathaus. Hinter dem alten Rathaus befindet sich die Pfarrkirche St. Clemens mit dem berüchtigten gedrehten Turm. Weiter ging es über dem Kirchplatz zum Mühlenturm am Ring vorbei zur Ruine des Wittbender Tors. Leider hatte ich nicht mehr genug Zeit um noch mehr von der Stadt zu sehen, aber ich hatte da schon großes Interesse, an einer weiteren Stadterkundung. Gut zwei Jahre später war ich wieder dort und diesmal ging es am Wittbender Tor los, Richtung Kirchplatz, St. Clemens, Rathaus und Marktplatz. Vor der Genovevaburg bin ich dann links abgebogen, um mir diesmal auch die Pfarrkirche Herz Jesu anzusehen, mit dem Übergang zur Burg. Eine längere Mauer, über der die Adeligen die Kirche betreten konnten, ohne durch dem gemeinen Volk laufen zu müssen. Es gibt viel Geschichtliches in der Stadt zu sehen, dies kann man nicht alles an einem Tag entdecken, in zwei Tagen ist es machbar. Ein dritter Besuch ist dort in nächster Zeit nicht geplant.