Merzig

Ev. Kirche

 

 

Die Gemeinde besteht seit 1851, die Kirche ist ein neugotischer Bau aus den Jahren 1863 bis 1865. Geweiht wurde sie am 09.11.1865, Kruzifix und Leuchter sind Geschenke des damaligen preußischen Königs und der Königin. 1948 – 49 wurden umfangreiche Kriegsschäden beseitigt, 2007 wurde sie gründlich saniert.

 

Saline

 

Ein 12eckiger Pavillon in unbehandelter Lärchenkonstruktion. Bietzener Heilwasser bildet den Grundstock der 9 Meter hohen Saline. Das Wasser fließt über Weiß- und Schwarzdorn Reisigbündel. Das Wasser wird zerstäubt und reinigt die Atemwege. Das Heilwasser wurde am 29.09.1989 staatlich anerkannt.

 

Seffersbachbrücke

 

Die Brücke liegt an der Trierer Straße, kaum einer hat sie früher bemerkt. Sie fand erst durch eine anstehende Generalsanierung die ihr zustehende Anerkennung. Sie wurde 1901 erbaut mit neobarockem Dekor. 1936 wurde sie an der Westseite durch einen Gehweg verbreitert, wodurch die Verzierungen verdeckt wurden. Mit der Sanierung wurde sie wieder zurück gebaut.

 

Stadthaus

 

Gebaut 1647 und 1649 als kurfürstliches Schloss. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Bau mit Landschlosscharakter zum Mittelpunkt des Stadtzentrums. Es ist ein Gebäude mit Putzflächen und Haussteingliederung in sechs Achsen, mit zwei vor die Front tretende Ecktürme. Volutengiebel befinden sich an den Satteldächern. Im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude nach einem Brand im Barocken Stil wiederaufgebaut. Der ursprüngliche Treppenturm an der Rückfront wurde durch eine Freitreppe mit üppigem Portal ersetzt. Im Stadthaus gibt es eine besondere Sehenswürdigkeit, seit 1998 befinden sich dort 16 Terrakotten, ursprünglich als Fassadenschmuck des Schlosses Herrenchiemsee bestimmt. Die Terrakotten stammen aus der Fabrikation Villeroy & Boch aus Merzig.

 

St. Peter

 

Sie wurde um 1200 von Prämonstratenser - Mönchen als Klosterkirche errichtet. Gebaut als dreischiffige Basilika mit Querhaus, Chornebentürmen, Nebenapsiden und einem westlichen Einzelturm. Im 16. Jahrhundert, nach einem Brand, wurde das wappenverzierte gotische Kreuzgewölbe eingezogen. 1960, während einer Renovierung, wurde das Nordseitenschiff um die Marienkapelle verlängert, das südliche Seitenschiff erhielt eine neue Eingangshalle. Ein Bild aufwendiger Gliederung und Dekoration zeigt die Ostansicht. Hier befinden sich skulpturelle Schmuckelemente wie Lisenen und Blenden, Gurt- und Kranzgesimse oder unterschiedlich geformte Fenster. Die beiden Nordportale, das kleine „Friedhofsportal“ am Querhaus und das größere Haupt- und Laienportal am Seitenschiff verdienen besondere Aufmerksamkeit. Das frühere Hauptportal im Westturm wurde im Zuge einer Sanierung 2004 wieder geöffnet. Im Innern gibt es schöne Kunstwerke, vor allem aus dem Barock. Besonders zu erwähnen sind die Christus, Maria und 12 Apostel Figuren aus dem 17. Jahrhundert. Auch aus diesem Jahrhundert stammt die Pieta in der Nebenkapelle und der Hochaltar mit der krönenden Pelikanfigur. Aus dem 14. Jahrhundert stammt das gotische Pestkreuz, die Drehtaufe und die Nikolausstatue. Während Renovierungsarbeiten 1984/85 wurden überstrichene Malereien freigelegt. Trotz vieler Veränderungen durch Brandkatastrophen, Kriegszerstörungen oder Umgestaltungen im Stile des jeweiligen Zeitgeistes konnte die Kirche ihre ursprüngliche Gestalt weitgehend bewahren.

 

Tiergehege

Gegründet 1962 vom damaligen Bürgermeister, wenige Jahre später am jetzigen Standort, neben dem Blättelbornweiher verlegt, wurde es in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten Ausflugsziel um die einheimischen Tiere und Tierarten aus anderen Erdteilen zu sehen. Der benachbarte Blätterbornweiher, Teil der Saar, beherbergt viele Tierarten wie Wasservögel, Enten, Gänse, Insekten, welche bei uns heimisch sind.

 

Bericht

10.08. – 12.08.2012 

 

Freitag, Ankunft am Bahnhof in Merzig und erst Mal zum Hotel Merll – Rieff, einchecken. Kleines aber feines Hotel, günstig, wenn man nur übernachten will und keinen Wellness Urlaub plant. Dies ist dort nicht möglich. Nach dem Zimmer beziehen ging es los, erste Runde Stadtbesichtigung. Der erste Weg führte zur Touristeninformation, wirklich viel war dort nicht, aber eine nette Frau, die ihre Arbeit wirklich gut machte. Auf zu einem Lottogeschäft, um einige Ansichtskarten zu kaufen, damit Freunde beglückt werden konnten. Wieder in die andere Richtung, unter vielen Fahnen drunter her, auf denen für das Musical Hairspray geworben wurde. Das alte Rathaus konnte man leider nur von außen bestaunen, aber es ist richtig schön. Läuft man entlang der Fußgängerzone, kann man in dieser kleinen Stadt auch nichts verpassen. Am ersten Abend habe ich dann auch schon die St. Peter Kirche von weitem gesehen. Auf dem Rückweg zum Hotel gab es dann auch noch große Aufsteller zum Musical Hairspray, irgendwie wurden wir davon regelrecht verfolgt. Da ich ein wenig geschafft war von der Anreise, habe ich es mir dann im Hotelzimmer gemütlich gemacht und nach Ansichtskarten schreiben ging es zum Schlafen über. Am Samstag raus aus dem Bett, Frühstück und dann zu Fuß zum Tiergehege. Dabei bin ich entlang des Parks gelaufen, wo die Saline steht und ein großer Brunnen. Der Park scheint sehr schön zu sein, aber ich habe ihn nicht komplett durchwandert. Das Tiergehege mit angrenzendem Teich kann man kostenlos bestaunen. Viele Tiere sind auch gar nicht zu sehen, aber es ist wirklich schön gemacht. Erst waren da ein paar Ameisenbären, dann noch Wellensittiche, Kanarienvögel, Zebrafinken, Fasane, Alpaka, Schafe, Ziegen, Emu, Kaninchen, Affen und noch mehr Alpaka. Auf dem Teich dann ganz viele Enten, Gänse und Schwäne. Mein Weg zurück führte mich dann in die Altstadt mit den Kneipen und Restaurants, aber auch einigen schönen Gebäuden. Von der Altstadt aus habe ich mir dann die St. Peter Kirche mit den angrenzenden Gebäuden genauer angesehen. Eine richtig schöne Gegend, auch mit Restaurants und einer Cocktailbar. Von dort aus ging es für mich zu einem Blumenladen, Rosen für den Abend kaufen (die ich erst im Hotelzimmer untergebracht habe) und dann zum Mittagatisch. Von dort aus sah ich dann gleich noch einen Kirchturm, der mir noch unbekannt war. Eine weitere Tour führte mich somit zu einem anderen Teil der Stadt, wo eine schöne Evangelische Kirche stand, wo wieder viele ältere Gebäude in der Nähe standen. Langsam wurde die Zeit knapp, so ging es zum Hotel, fertig machen für den Abend. Das Musical Hairspray rief auch mich zum Zeltpalast. Vor der Show habe ich einige Bekannte getroffen und nach der Show haben wir noch zusammen auf zwei Darsteller gewartet. Mit diesen haben wir kurz geredet, ich bin meine Rosen los geworden und dann gab es noch kurz was zu trinken im Zelt, bevor es zum Hotel ging. Der Sonntag, gleichzeitig Abreisetag, fing mit Frühstück an und anschließendem Geocaching am Finanzamt und an der Saar. Glück, alles wurde gefunden. Langsam rief dann auch der Bahnhof mit Zug und es ging wirklich schon wieder nach Hause ….