Niebüll

Niebüll wird als Kirchort Nubul erstmalig 1436 erwähnt und liegt im nördlichen Teil von Nordfriesland. Ende des 19. Jahrhunderts war die Stadt noch geprägt als kleines Dorf. 1887, mit Bau der Marschbahn, änderte sich dieses, es wurden Häuser mit städtischem Charakter gebaut. Es wurde Handel, Handwerk und Gewerbe betrieben. Nach dem 1. Weltkrieg wurden neue Grenzen zwischen Dänemark und Deutschland gezogen, wodurch das Kreisgebiet Tondern nach Niebüll verlegt wurde. Es wurden mehr öffentliche Einrichtungen gebaut, welche die innerörtlichen Bauern vertrieben. Durch den Eisenbahnbau Niebüll/Westerland 1927 wurde die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt, was sie noch heute ist, für die Inseln und Halligen. Am 1.1.1950 wurde Deezbüll eingemeindet. 1951 wurde das Programm Nord umgesetzt, damit verbundene Umsiedlungen der bäuerlichen Betriebe an den Außenrand, mit Ausbau des Straßennetz, änderte sich der ort zu einem städtischen Gepräge. 1960 bekam die Gemeinde Niebüll Stadtrechte. 1970 hat die Stadt den Status Kreisstadt verloren.



Erfahrungsbericht

 

Morgens um 07.45 Uhr ging es los ab Bahnhof Borken. Rein in den Bus mit Kegeltruppe und mengenweise Touristen. Ich wollte doch nur gute Luft schnuppern! Aber es wurde dann doch noch lustig und ich habe mich auf der Fahrt mit meinem Buch beschäftigt. Gegen 17:00 Uhr sind wir dann am Hotel Niebüller Hof in Niebüll angekommen. Koffer ausladen, Zimmer beziehen und was war das? Kleiderkammer? Okay, erster Eindruck von dem Hotel: Zimmer und Bad zu klein, aber für vier Nächte kein Problem und ich wollte dort ja nur schlafen. Aber gleich am ersten Abend stellte sich heraus, das Hotel hat sehr dünne Wände. Nach dem auspacken des Koffers kurze Pause und dann zum Abendessen. Da ich früh morgens aus dem Bett gefallen bin, bin ich auch früh am Abend wieder rein gefallen. Am nächsten Tag ging es nach Amrum und Föhr. Abends stand dann der Riesen Reisebus in Dagebüll und oh Wunder, es regnete nicht und der Wind war weg. Festland halt, ab ins Hotel, frisch machen und Abendessen. Irgendwie war ich noch nicht müde und somit ging es noch rüber an die Bar, ein wenig abhängen mit meiner Mutter (Sie wollte die Fahrt auch mitmachen und so hatte ich sie mitgenommen). Am späten Abend ging es ins Bettchen. Am nächsten Tag fing alles wieder mit Frühstück an, weiter zum Bahnhof von Niebüll gestapft und dort in den Zug nach Sylt. Brr, warum war da nur schon wieder dieser Regenschauer. Zumindest sollte man ja nie die Hoffnung aufgeben. Es ging Richtung Sylt. Zurück in Niebüll am Bahnhof, uff, war das ein feiner Regenschauer. Von dort aus dann ab zum Hotel, entlang der Kirche und dem Pfarrhaus. An diesem Abend hatten wir nach dem Essen noch einen Shanty Chor. Wirklich gute Sänger die sich dort zusammen getan haben, kann ich nur weiter empfehlen. Und schwupps, ging es über zum Augen schließen! Endlich ausschlafen!!! Was ist das? Herrlich! Erst um 9:30 Uhr im Bus sein zu müssen ist fein. Auf  ging es zum Fähranleger in Schlüttsiel. Es ging ab zu der Halligen namens Hooge. Mit dem Bus ging es dann abends zum Hotel und somit zum Abendessen: Friesisches Buffet mit Spanferkel. Lecker! Nach dem Futter ging es dann ans Koffer packen. Am 26.08.2010 ging es dann wieder etwas eher aus den Federn, um 8:45 Uhr wurden die Koffer eingeladen und kurz danach hieß es Abfahrt. Um 17:00 Uhr waren wir in Borken und der Alltag hatte mich wieder.