Treis

Erwähnt wurde Treis urkundlich das erste Mal Anfang des 12. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Kollegialstift Karden. Ländereien und das Zinsrecht besaß das Stift in der Gegend. 1120 wurde der Ort erstmals geschichtlich erwähnt, als Pfalzgraf Otto von Rheineck die Reichsburg besetzt. Sie wurde ein Jahr später zurück erobert. Einen weiteren Streit um die Burg entfachte nach dem Tode Heinrichs V. , mit dem endgültigen Erwerb wollte Otto von Rheineck die Position seines Hauses festigen. De er mit seinem Verwandten Hermann von Stahlecke Auseinandersetzungen hatte, wollte er die Burg dem Trierer Erzbischof übertragen. Zur Befestigung  der Burg Treis ließ Hermann von Rheineck (nach dem Tod von Otto) die Wildburg errichten. Sue wurde 1148 von Albero von Montreuil (Erzbischof von Trier) erobert. Beide Burgen blieben in der Hand von Trier. Heute sieht man von Burg Treis nur noch den Burgfried, die Wildburg ist in Privatbesitz.

 

 

Sehenswertes:

 

Kath. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Egal aus welcher Richtung man kommt, der erste Blick fällt auf die Pfarrkirche. Erbaut wurde sie 1824 – 1831 als gotische Hallenkirche.

 

Zilleskapelle

Sie steht am Rand des Zillesberges, sie sind beide nach dem heiligen Cyriakes benannt. Um 1100 wurde sie schon erwähnt, bis ins 19. Jahrhundert befand sich, an den Chor anschließend, eine Eremitage.

 

Marktplatz mit Heckedotzbrunnen

Der Marktplatz ist der Mittelpunkt der Städte Treis und Karden. Es steht ein Brunnen auf dem Platz, mit einem kleinen Männlein – der Heckedotz. Treiser die in den Hängen des Moseltals und der Nebentäler die Rodewirtschaft betrieben nannte man Häckedetz. Heckedotz waren eigentlich die Kinder der Heckenbauern, welche das Kesselchen mit Essen zu ihren Vätern brachten. Sie machten Feuer zum wärmen der Mahlzeit und halfen den Vätern.

 

28.09.2012

 

Gegen 14 Uhr angekommen an meiner Ferienwohnung und sofort freundlich empfangen worden. Erst mal auspacken und etwas einrichten. Dann schauen, was ich mir unbedingt ansehen muss. Gegen 15 Uhr ging es dann zu Fuß los, die Stadt ein wenig erkunden. Ab zur Kirche die von außen wirklich toll gestaltet wurde. Leider war sie verschlossen. Von dort ging es Richtung Rathaus, welches unter Denkmalschutz steht. Am Rathaus ist seitlich eine Madonnenfigur eingelassen. Ein toller Hingucker. Die Touristeninformation ist im Castor Geschäft. Dort gibt es auch Ansichtskarten zu den Informationen. Weiter ging es entlang der Hauptstraße zum Yachthafen. Auf dem Marktplatz habe ich dann noch einen Brunnen entdeckt mit oben auf einer Figur, die ein schreibendes Kind darstellt. Richtung Yachthafen kommt man dann auch an einem kleinen Fluss vorbei, der in die Mosel fließt. Es ist ein kleiner aber sehr schöner Hafen, direkt dran liegt das Einkaufscentrum und der Baumarkt. Langsam ging es dann wieder zurück, entlang des Friedhofs zu meiner Ferienwohnung. Dort hieß es dann hübsch machen, für das Konzert am Abend.