Wuppertal

Mit rund 350.000 Einwohnern die größte Stadt des bergischen Landes, sie liegt südlich des Ruhrgebiets. Als 17. größte Stadt ist sie eines der Oberzentren von Nordrhein Westfalen. Zum 1. August 1929 wurden die Städte Elberfeld und Barmen zusammengelegt, sowie die Städte Ronsdorf, Cronenberg und Vohwinkel zu Barmen – Elberfeld. 1930 wurde die Stadt, nach einer Bürgerbefragung, zu Wuppertal. Bekannt ist die Stadt durch ihre Schwebebahn, 1901 wurde sie offiziell eröffnet. Die Strecke ist 13,3 km lang, ihr Tagegerüst wird seit 1997 weitgehend und historisch werkgetreu erneuert. Die Haltestellen werden gleichzeitig umgebaut und modernisiert. Es ist ein sicheres und schnelles Nahverkehrssystem, durch Neubauten einiger Bahnhöfe gehen Aspekte der Historie verloren. Die Geschichte des Elefanten Tuffi ist legendär, er sprang 1950 aus der Schwebebahn in die Wupper. Es existieren noch zahlreiche Villen aus der Gründerzeit, interessant sind auch die Messebauten aus dieser Zeit. Einige repräsentative Villen im Bauhausstil aus den zwanziger Jahren sind zu erwähnen. Viele Bauten sind im Stil des Klassizismus errichtet worden, zahlreiche noch existierende oder zerstörte Gebäude wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder so errichtet. Bedeutende noch existierende Gebäude: Altes Elberfelder Rathaus, Unterbarmer Hauptkirche, Landgericht Wuppertal, St. – Laurentius – Kirche in Elberfeld, Hauptbahnhof Wuppertal, Villa Trowein, Villa Schmits, diverse Bauten in der Friedrich – Engels – Allee und dem Laurentiusplatz. Es gibt viele religiöse Gemeinschaften in der Stadt, daher viele Kirchen. In den 80er Jahren wurden die lutherischen und reformierten Gemeinden vereint. Seit dem gibt es in vielen Stadtteilen eine katholische und zwei evangelische Kirchen. Mit ihrem Kirchenschiff überragen die meisten nicht die umgebenden Wohnbauten, die Türme sind höher. Zumeist wurden sie Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert stehen zahlreiche Türme auf den säumenden Höhen der Wupper. Fünf davon sind der Bismarckturm, der Elisenturm, der Toelleturm, der Von – der – Heydt Turm und der Weyerbuschturm. Das Stadtbild wird auch von Wassertürmen geprägt. Mit 198 Metern ist der Kamin des Heizkraftwerks Elberfeld das höchste Bauwerk von Wuppertal. Am Hang eines Kiesbergs ist der drittbeste deutsche Großzoo, in einem ausgedehnten Parkgelände umrahmt von einem alten Baumbestand. Er beinhaltet rund 5.000 Tiere von ungefähr 500 Arten aus der Welt. Gezeigt werden unter anderem Menschenaffen, Bären, Vögel, Großkatzen, Fische und Reptilien. Beliebt ist das Tapir Haus mit Unterwasser – Beleuchtung. 2006 feierte der Zoo sein 125jähriges Jubiläum.

 

23.09.2012

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel ging es mit dem Auto Richtung Hauptbahnhof. Erst mal eine Runde mit der Berühmten Schwebebahnfahren vom Hauptbahnhof nach Vohwinkel und wieder zurück nach Hauptbahnhof Wuppertal. Ab über die Wupper schweben, die Firma Bayer begrüßen, alte Gebäude bestaunen und am Zoo am Stadion vorbei rauschen. War richtig toll. Mir war danach etwas schwindelig, aber ich würde es noch mal machen. Raus aus der Bahn kommt man gleich in die Fußgängerzone, oder man läuft auf den Hauptbahnhof zu. Für mich ging es in die Fußgängerzone, mal schauen, was Wuppertal noch so für mich zu bieten hat. Als erstes sah ich dann eine Dame in Form einer Statue, aber warum stand die vor einem riesigen Müllcontainer, der bis zum Rand gefüllt war mit Bauschutt? Weiter ging es in die Richtung, wo ich eine Kirchturmspitze gesehen hatte. Soweit bin ich aber gar nicht mehr gekommen. In einer Seitenstraße viel mir ein altes Gebäude auf, welches sich als Museum entpuppte. An der Treppe waren komische Gebilde, sahen fast aus wie riesige Ohren. Bin dann erst mal dort hin um mir alles ordentlich zu betrachten. Dann ging es ein Stück zurück und in eine andere Seitenstraße, wo das Cafe in der Kirche war. Vor der Kirche war eine Statue, diese sollte an vergangene Zeiten errichten. Daneben war im Boden eine Skizze von Wuppertal, wie es früher mal war. Gegenüber auf dem Gebäude steht ein Pinguin, von diesen Tieren sind in der ganzen Innenstadt welche verteilt, sie weisen auf den Zoo hin. Zurück ging es in die Richtung der eigentlichen Kirche, die ich bewundern wollte. Aber vorher noch gemütlich Kaffee trinken. Bei der Wanderung durch die Fußgängerzone kam ich dann an einer riesigen Uhr vorbei, an einer Mauerwand, daneben ein großes Glockenspiel. Wenn man von dort aus Richtung Rathaus läuft, sieht man überall im Boden eingelassene Wappen, von Wuppertal und den Partnerstädten. Am Rathaus steht ein großer Neptunbrunnen. Leider konnte man das Rathaus nicht wirklich sehen, da es wegen Restaurierungsarbeiten teilweise verhüllt war. Danach ging es in einem Burgerhaus speisen. Das spezielle an den Burgern sind nicht nur die lustigen Namen, sondern dass der Käse aus Heumilch ist. Nach dem Essen ging es dann zur eigentlichen Kirche, an einer Hauptstraße. Sie war sehr unscheinbar. Dann ging es wieder zum Auto und ab nach Hause.